Ursprünglich handelte es sich bei dem Wappen wahrscheinlich um das Familienwappen des im 15. Jahrhundert ausgestorbenen Adelsgeschlechts von Allendorf (Aldindorf, Altendorf), so Knetsch und Brockhusen. Der Dorfchronist Norbert Henkel kritisiert allerdings eine angeblich mangelhafte Beweisführung für diese Annahme. Trotz mehrfacher urkundlicher Nennung eines Adelsgeschlechts, das sich nach dem Ort Allendorf nannte, gebe es bisher keinen Nachweis darüber, dass das heutige Kommunalwappen als dessen Familienwappen diente. Nicht nachvollziehbar bleibt für Henkel, auf welcher dokumentarischen Basis Knetsch die seinen Forschungen beigefügte Wappenskizze mit dem Familienwappen der Familie von Allendorf verbindet.[11] Die hier angesprochene Wappenskizze basierte wohl auf dem Sandsteinrelief an der Battenfelder Kirche, die wahrscheinlich aus dem 15. Jahrhundert stammt, und welches noch heute dort zu sehen ist. Hierbei handele es sich um ein Allianzwappen, das auf der rechten Seite ein Wappen mit ...
Man spricht hier von rund 7,5 Milliarden Euro, die nach EU-Subventionen von fast 5 Milliarden Euro durch die Europäische ...
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1961 wurde in der Bundesrepublik mit der Gründung des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) das Sammeln von Abfällen und Wertstoffen besser organisiert. Es entstanden Dienstleister wie Sulo, Trienekens, Rethmann, Edelhoff, die später mit Hilfe des Gesetzgebers den Recyclinggedanken industriell umsetzten. Etwa zur selben Zeit entstand in der DDR das republikweite Sammelsystem SERO, das nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 in den bundesdeutschen Strukturen aufging. In Deutschland wird der Müll im Allgemeinen bereits beim Verbraucher sortiert. Je nach der Abfallpolitik und den vorhandenen Wiederverwertungen wird die Auftrennung regional unterschiedlich durchgeführt. Am häufigsten gesammelt werden Altpapier, Altglas (zum Teil unterteilt in Weiß- und Buntglas) und Verpackungen durch die Duales System Deutschland GmbH. Gut funktioniert ebenfalls das Sammeln und Kompostieren von Bioabfall, das Batterierecycling und das Recycling von Altautos auf dem Autofriedhof. Seit ...
Fausto de Elhuyar y de Suvisa (* 11. Oktober 1755 in Logroño, Spanien; † 6. Februar 1833 in Madrid) war ein spanischer Chemiker. Er studierte 1772 bis 1776 mit seinem Bruder Juan José Elhuyar in Paris Chemie und war danach mit ihm auf der Bergakademie Freiberg. Dem schlossen sich Studienreisen in Mitteleuropa und Skandinavien an und ein Studium in Uppsala, bevor er 1781 nach Spanien zurückkehrte. Er war Professor für Metallurgie an der Bergbauschule in Bergara und ging 1788 als Generaldirektor der Bergwerke nach Mexiko-Stadt, wo er 1792 die Bergakademie gründete. 1821 kehrte er nach Madrid zurück, wurde Staatsminister und Generaldirektor der Bergwerke in Spanien. Fausto Elhuyar entdeckte 1783 gemeinsam mit seinem Bruder Juan José Elhuyar (der den Hauptanteil an der Entdeckung hatte) das Wolfram. ...
Nach einer guten Grundschulausbildung besuchte John Landrum bis 1842 das South Carolina College in Columbia, aus dem später die University of South Carolina hervorging. Danach unterrichtete er selbst für einige Jahre als Lehrer. Nach einem anschließenden Jurastudium und seiner im Jahr 1844 erfolgten Zulassung als Rechtsanwalt begann er in Shreveport in seinem neuen Beruf zu arbeiten. Politisch wurde Landrum Mitglied der Demokratischen Partei. In den Jahren 1848 und 1849 war er Bürgermeister von Shreveport. Bei den Kongresswahlen des Jahres 1858 wurde er im vierten Wahlbezirk von Louisiana in das US-Repräsentantenhaus in Washington, D.C. gewählt, wo er am 4. März 1859 die Nachfolge von John M. Sandidge antrat. Für die Wahlen des Jahres 1860 verzichtete er auf eine erneute Kandidatur. Aufgrund der politischen Situation wäre es 1861 ohnehin nicht zu einer weiteren Legislaturperiode gekommen, weil der Staat Louisiana nach seinem Austritt aus der Union kurz vor Beginn des Bürgerkrieges ...
In der mittlerweile veralteten, aber noch gebräuchlichen 8. Auflage der Mineralsystematik nach Strunz gehörte der Jadeit zur allgemeinen Abteilung der „Ketten- und Bandsilikate (Inosilikate)", wo er zusammen mit Aegirin, Augit, Diopsid, Esseneit, Jervisit, Johannsenit, Hedenbergit, Kanoit, Klinoenstatit, Klinoferrosilit, Kosmochlor, Namansilit, Natalyit, Omphacit, Petedunnit, Pigeonit und Spodumen die Untergruppe der „Klinopyroxene" mit der System-Nr. VIII/F.01 innerhalb der Pyroxengruppe bildete. Die seit 2001 gültige und von der International Mineralogical Association (IMA) verwendete 9. Auflage der Strunz'schen Mineralsystematik ordnet den Jadeit ebenfalls in die Abteilung der „Ketten- und Bandsilikate (Inosilikate)" ein. Diese ist allerdings weiter unterteilt nach der Kristallstruktur, so dass das Mineral entsprechend seinem Aufbau in der Unterabteilung „Ketten- und Bandsilikate mit 2-periodischen Einfachketten Si2O6; Pyroxen-Familie" zu finden ist, wo es nur noch zusammen mit ...
Von der nur zum kleineren Teil produktiven Bodenfläche kommen 13.216 Hektar auf Acker und Gartenland, 44.480 auf künstliche, 34.791 auf natürliche Wiesen, 110.084 auf Waldungen, 8582 Hektar auf Weinland. Bodenprodukte sind: Weizen und Hafer (gegen 1 Mill. hl), Kartoffeln, Hanf, Tabak, Obst, insbesondere Kastanien, Wein (180,000 hl) und Holz. Die Viehzucht ist ziemlich ausgedehnt (133,239 Stück Rindvieh, 29,594 Ziegen) und liefert viel Käse. Der Hauptindustriezweig ist die Feinmechanik und das Langdrehen (Decolletage) (vor allem Automobil-, Maschinen- und Uhrenindustriezulieferer), ansonsten sind zu nennen die Spinnerei und Weberei in Baumwolle und Seide, Gerberei, Fabrikation von Papier, Bijouterien und Uhren. Die bedeutendsten Firmen sind Somfy (Antriebe und Steuerungen für Rollläden, Sonnenschutz und Tore, Umsatz: 996 Mio. €), Entremont (Käse, 823 Mio. €), Provencia (Supermärkte, 744 Mio. €), Tefal (Haushalts- und Elektrogeräte, 543 Mio. €), Sopra (Systemintegration, 531 Mio. ...
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Der namhafteste Anführer der Hui, Du Wenxiu (Sulaiman Tu Wen-hsiu, 1828-73) war ein Muslim von Han-chinesischer Herkunft und mit klassischer Ausbildung. Er setzte sich im September 1856 in Dali fest, betitelte sich als Oberkommandierender und Sultan und organisierte eine eigene Verwaltung, besetzt sowohl mit Hui-Chinesen als auch mit vielen Han-Chinesen. Islam, Konfuzianismus und Stammeskulte waren gleichermaßen respektiert. Ende der 60er Jahre kontrollierte er ungefähr die östliche Hälfte der Provinz, mehr als fünfzig Städte. Er versuchte sogar Kontakt zu den Taiping-Rebellen herzustellen, die in Sichuan intervenierten und unterstützte diese militärisch (1863).[2] Eine rivalisierende muslimische Gruppe unter Ma Rulong (Ma Ju-lung, 1832-91) beherrschte vor allem den Süden von Yunnan. Er griff auch die Provinzhauptstadt Kunming an, unterwarf sich aber 1862 der Regierung, nachdem ihm ein Posten als Brigadegeneral angeboten wurde. Danach bekämpfte er seine früheren Anhänger und Du ...
... liegt am Übergang vom Weinviertel zum Waldviertel am Fuß des Manhartsberges. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 43,14 Quadratkilometer. 28,03 Prozent der Fläche sind bewaldet. Zwischen Klein-Burgstall und Eggendorf am Walde entspringt der Gscheinzbach, der in den Kamp entwässert und nördlich von Eggendorf entspringen der Ravelsbach, der Dürnbach, der Schleinzbach und der Straningbach, die in die Schmida entwässern. ...
Nach Abschluss des Gymnasiums in Pilgrams 1897 besuchte er das theologische Seminar in Königgrätz, aus dem er wegen seiner freidenkerischen Ansichten 1899 ausgeschlossen wurde. Danach studierte er in Prag, Wien und Paris Philosophie und Soziologie, und schrieb 1908 an der Karls-Universität seine Dissertation.. Anschließend war er als Professor an der Realschule in Neustadtl tätig. An der Hochschule in Brünn schrieb er seine weitere Habilitation in Philosophie mit Schwerpunkt Soziologie, war weiter an Schulen in Brünn und Prag tätig und wechselte schließlich 1922 an die philosophische Fakultät der musischen Künste, an der er bis 1949 als Professor und Rektor des soziologischen Seminars wirkte. Nach der Schließung tschechischer Hochschulen während des Zweiten Weltkrieges und kurzer Inhaftierung kämpfte er bis zu seiner Pensionierung 1949 um die Erhaltung des Fachgebietes Soziologie. Nach 1950 arbeitete er an seinem Werk Soziologie (Sociologie); eine Synthese seines ...
Ichirō debütierte 1992 im Alter von 18 Jahren in der Pacific League, spielte aber in den ersten beiden Jahren hauptsächlich in einem Farmteam, da der Manager den unorthodoxen Schwungstil von Ichirō nicht akzeptierte. Ichirōs Schwung, der den Spitznamen „Pendulum" (dt: Pendel) bekam, ist im Prinzip mit dem konventionellen Schwung nicht vereinbar. Ichirō macht eine „pendelartige" Bewegung seines Fußes und legt sein Gewicht während des Schwungs nach vorne. Normalerweise soll beim Schwung das Gewicht auf dem hinteren Bein liegen, um den Ball effektiv schlagen zu können. In der Saison 1994 begünstigte ein Managerwechsel Ichirōs Karriere. Er wurde in den erweiterten Kader der BlueWave geholt. Zudem wurde ihm erlaubt, so zu schwingen, wie er es wollte. Er dankte es dem Manager mit einem japanischen Saisonrekord von 210 Hits in 130 Spielen. Sein Schlagdurchschnitt von 0,385 brachte ihm zudem den ersten von sieben aufeinanderfolgenden Titeln in dieser Statistik ein. Zudem gelangen ihm 13 ...
Die Legislative des Staates New York genehmigte den Bau des Eriekanals im April 1816. Die von den Vermessungsingenieuren vorgeschlagene Route sollte ein Gebiet im zentralen Niagara County durchqueren, das damals als "unzivilisiert" galt und frei von weißen Siedlern war. Die nächstgelegenen Siedler befanden sich zu dieser Zeit im nahegelegenen Cold Springs. Als bekannt wurde, wo der geplante Kanal gebaut werden sollte, begannen Landspekulanten, große Grundstücke entlang und in der Nähe der geplanten Kanaltrasse zu kaufen. Im Dezember 1820, als die genaue Lage der Stufenschleusen festgelegt war, gehörte das Gebiet, das zu Lockport werden sollte, nur fünfzehn Männern, von denen viele Quäker waren. Der Kanal erreichte Lockport im Jahr 1824, aber die Fünf-Schleusen-Anlage wurde erst 1825 fertiggestellt. Um 1829 war Lockport ein etabliertes Dorf. Die Gemeinde konzentrierte sich auf die Schleusen und bestand hauptsächlich aus eingewanderten schottischen und irischen Kanalarbeitern, die als ...
Mit Ausnahme der aus Bruchsteinen errichteten Fassade, die ein ursprüngliches Triumphbogenschema zeigt, welches wohl noch dem späten 11. Jahrhundert zuzuordnen ist, entstand die aus exakt behauenen Steinen errichtete Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Nach Zerstörungen in den Religionskriegen des 16. Jahrhunderts erhielt sie beim Wiederaufbau ein zweites Schiff auf der Nordseite. Beide Kirchenschiffe sind von einer Mittelarkade getrennt und von einem offenen Dachstuhl mit Zugankerbalken überspannt. Die Decke des Vierungsjochs hat in der Mitte ein Loch, um mit Hilfe von Seilen die Glocke(n) läuten zu können. Die Apsis hat die übliche Kalottenwölbung, ist aber ansonsten völlig schmucklos und ungegliedert. Der insgesamt eher schlichte ländliche Kirchenbau ist seit dem Jahr 1993 als Monument historique anerkannt.[2] ...
Übersetzung - Eine automatische Übersetzung zwischen einigen Sprachen wird für Webseiten angeboten.. *Office-Suite - Mit den ...
Angefeuert wird Hajduk Split von seiner Ultra-Gruppierung Torcida Split. Die größte Rivalität besteht mit der Fangruppe Bad Blue Boys von Dinamo Zagreb, aber auch mit der Armada Rijeka von HNK Rijeka und der Kohorta von NK Osijek. Am 26. September 1990 wurde das Spiel Hajduk Split gegen Partizan Belgrad durch die Fans unterbrochen. Es wurde dabei die im Stadion hängende jugoslawische Fahne in Brand gesetzt.[3] Im November 2007 wurde berichtet, dass zahlreiche Mitglieder der Ultra-Gruppierung von Torcida Split schwarze T-Shirts mit der Aufschrift „Hajduk jugend" (in Anspielung auf die Hitlerjugend) in Fraktur und einem Adler mit dem Hajduk-Logo (ähnlich einem Nazi-Partei-Symbol) trugen. Die T-Shirts wurden auch auf der Torcida-Website verkauft. Stipe Lekić, ein Mitglied von Torcida Split sagte auf Nachfrage von Reportern, dass „Torcida Split schon immer eine rechtsextreme Einstellung hatte".[4] Beim Auswärtsspiel gegen Inter Mailand im August 2012 sorgten kroatische Hooligans für ...
Seine Eltern lebten am erzherzoglichen Hofe in Innsbruck. Johann Wilhelm studierte als Alumne des Collegium Germanicum in Rom und besaß Kanonikate in Brünn und Olmütz, wo er auch Scholaster war. Nach dem Tod des Prager Erzbischofs Ernst Adalbert von Harrach nominierte ihn Kaiser Leopold I. im November 1667 zu dessen Nachfolger und die Prager Kreuzherren mit dem Roten Stern wählten ihn zugleich zu ihrem Hochmeister. Beide Ämter konnte er nicht antreten, da er noch vor der päpstlichen Bestätigung im Haus seines Bruders in Brünn verstarb. Sein Leichnam wurde in der Olmützer Kathedrale, sein Herz in der Kirche in Reichenau an der Knieschna beigesetzt. ...
Das Präfix Eka- (von Sanskrit eka „eins") wurde zur Bezeichnung noch nicht entdeckter chemischer Elemente im Periodensystem verwendet. Ein gesuchtes Element bekam provisorisch den Namen eines bereits bekannten Elements zusammen mit dem Präfix Eka, wenn es eine Periode unterhalb des bekannten Elements stand. Der russische Chemiker Dmitri Mendelejew sagte 1871 die Existenz von drei Elementen voraus, weil sie entsprechende Lücken in seinem Periodensystem ausfüllen würden. Aus diesem Grunde „erfand" er das Präfix Eka und benannte die drei von ihm postulierten Elemente nach diesem Prinzip: ...
Das Unternehmen wurde im Jahre 1853 von Elisha Graves Otis in New York City gegründet, nachdem dieser eine sichernde Fangvorrichtung erfunden hatte. 1908 baute die Otis einen Automobil-Prototyp für die Sultan Motor Company in Springfield, Massachusetts. Eine reguläre Produktion der meist als Taxi verkauften Fahrzeuge fand statt bis etwa 1910, danach entstanden die Fahrzeuge bei Sultan selber.[4] Die deutsche Niederlassung Flohr-Otis entstand 1951 durch Übernahme der Firma Carl Flohr, Berlin-Borsigwalde.[5] Im Jahr 1975 wurde die Otis Elevator Company Teil des amerikanischen Konzerns United Technologies Corporation. Otis installierte die weltweit erste Aufzugsanlage im Demarest Building in Manhattan, weitere unter anderem im Eiffelturm, CN Tower, Burj Khalifa und im Empire State Building. Auch die Aufzüge im ehemaligen World Trade Center stammten von Otis. Der OTIS Shibayama Test Tower war zum Zeitpunkt seiner Errichtung mit 154 Metern bis 2007 der höchste Testturm der Welt. Er hat 39 ...
Man begann bezeichnenderweise mit der Kapelle, die Hauptgebäude folgten erst von 1769 bis 1772. Diese Anlage kennzeichnet den Höhepunkt des sog. „Großen Stils" von Gabriel. Das andere große Dokument dieses Stils ist die Place de la Concorde auf der anderen Seine-Seite. Gabriel kam aus einer Familie von Bauleuten, die mit den Mansarts verwandt waren. Beim Tod seines Vaters 1742 wurde Gabriel erster Architekt des Königs - ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als sich Ludwig XV. wieder lebhaft für das Bauen interessierte. Außerdem kam ihm das Wohlwollen der Marquise de Pompadour, der Mätresse des Königs, zugute. Für sie hatte er gerade das Schloss Ménars erweitert - sehr zu ihrem Wohlgefallen. Sie hatte überhaupt erst die Idee zu einer solchen Armenförderung. Es gab zuvor nämlich etwas Ähnliches für die weibliche Seite, das Damenstift zu Saint-Cyr. Als Gelände für die relativ weitläufige neue königliche Militärakademie wurde der Platz neben der Invalidenanlage auf dem Weg nach ...
Sir Christopher Alan Bayly (* 18. Mai 1945 in Tunbridge Wells, Kent; † 18. April 2015 in Chicago[1]) war ein britischer Historiker. Seine Forschungsschwerpunkte waren Indien (speziell die Kolonialgeschichte), das britische Kolonialreich und Globalgeschichte. Bayly wurde durch seine Kritik am Eurozentrismus in der Geschichtswissenschaft bekannt.[2] Bayly studierte am Balliol und St. Antony College der Universität Oxford. Er war Vere Harmsworth Professor of Imperial and Naval History, seit 1970 Fellow des St Catharine's College und Direktor des Centre of South Asian Studies an der Universität Cambridge. Er schrieb seine Doktorarbeit in Allahabad, dem Heimatort von Politikern der indischen Unabhängigkeit wie Jawaharlal Nehru (Thema seines ersten Buches), und hat seitdem gute Kontakte der Universität Cambridge mit Indien etabliert. Er schrieb Studien beispielsweise zum Verhältnis der lokalen Händler in Nordindien in der Zeit des Aufstiegs der East India Company und mit Tim Harper zur ...
Der Landkreis Fürstenfeldbruck lässt sich geologisch in vier Bereiche gliedern. Im Osten und Südosten findet sich flaches Land mit kargen Äckern auf der Münchner Schotterebene. Ganz im Süden, südlich von Moorenweis und Jesenwang findet sich eine von Mischwäldern und Wiesen geprägte Jungmoränenlandschaft, die während der Würmeiszeit zwischen 100.000 v. Chr. und 75.000 v. Chr. entstand. Nördlich davon ist der Großteil des Landkreises bis etwa zur Höhe von Unterschweinbach durch hügeliges Altmoränenland mit fruchtbaren Feldern geprägt. Diese Moränenlandschaft bildete sich während der Riß-Eiszeit zwischen ca. 270.000 v. Chr. und 150.000 v. Chr. An den Endmoränen bildeten sich sogenannte Toteislöcher aus. Dabei handelt es sich um Seen die sich im Laufe der Zeit zu Mooren verlandet haben. Als Beispiel für ein solches Toteisloch im Landkreis Fürstenfeldbruck kann das Haspelmoor aufgeführt werden. Ganz im Norden schließlich, etwa ab einer Linie Tegernbach bei Mittelstetten ...
Nach den Ereignissen der Hillsborough-Katastrophe am 15. April 1989 entwickelten der Verein und die Stadt Pläne für einen Umbau des Roker Parks. Das alte Stadion des AFC Sunderland bestand größtenteils aus Tribünen mit Stehplätzen. Eine komplette Umwandlung der Stehplätze in Sitzplätze bedeutete aber eine Verringerung der Kapazität des Stadions und aufgrund der angrenzenden Wohnhäuser konnte man das Stadion auch nicht erweitern. So entschied man sich für einen Stadionneubau und der Verein begann sich nach entsprechenden Bauplätzen umzusehen. Am Ende entschied man sich für ein Areal neben dem Werk Sunderland der Nissan Motor Manufacturing (UK). Das neue Stadion mit 30.000 Zuschauern wurde als „Wembley des Nordens" angekündigt. Doch Nissan legte offiziell Beschwerde gegen die Pläne ein und der Verein musste sich einen anderen Standort für den Neubau suchen. Im Jahr 1995 entschied man sich für das Gelände der ehemaligen Zeche Monkwearmouth, die am 24. November 1993 ihren Betrieb ...
Kreon will lieber nicht vor dem versammelten Volk sprechen, sondern im Palast; Ödipus meint jedoch, er solle draußen reden. ...
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Bestimmte Meridiane begrenzen die Zeitzonen, in die die Erde aufgeteilt ist. Eine volle Umdrehung der Erde um 360° dauert einen Tag von 24 Stunden, also 1.440 Minuten. Demzufolge beträgt der Zeitabstand zwischen zwei Meridianen, deren geographische Längen sich um 1° unterscheiden, 4 Minuten (1.440 / 360). Die Differenz der Ortszeiten zweier Orte, deren Längen im Gradnetz der Erde sich um 15° unterscheiden, ist daher 1 Stunde = 60 Minuten (sofern die [mittlere] geographische Zeitdefinition verwendet wird). Da der Verlauf der Zeitzonen sich aber nicht nur an geographischen, sondern auch praktischen und politischen Vorgaben orientiert, kann die Differenz der gesetzlichen Zeit zwischen zwei Orten auch größer oder kleiner als die Ortszeitdifferenz sein. Die festgelegten Zeitzonen unterscheiden sich meist um volle Stunden, selten um halbe oder dreiviertel (Nepal). Eine Besonderheit stellen die Pole dar, da hier alle Meridiane und damit alle Zeitzonen zusammenfallen. Am Pol ist es möglich, mit ...
Der körnige Kalkstein und Marmor des Podoler Kalkfelsen wird wahrscheinlich schon seit der Entstehung des Dorfes gebrochen und gebrannt. Bereits 1577 wurden ausgedehnte Kalkbrüche bei Podol, Nutice und Prachovice erwähnt. Neben der Herstellung von Branntkalk fand das Gestein auch künstlerische Verwendung. So wurde 1793 das Kenotaph für Leopold II. mit Podoler Marmor gefertigt; ebenso der Hauptaltar der Chrudimer Dechanteikirche Mariä Himmelfahrt und das Altarpostament im Schloss Kačina. Zunächst um den mitten im Dorf gelegenen Kalkfelsen, später auch in der Umgebung von Podol und Nutice bis hin nach Cítkov bzw. Boukalka und Prachovice entstanden eine Vielzahl kleiner Steinbrüche; ebenso wurden im Dorf zahlreiche kleine offene Kalköfen mit Holzfeuerung betrieben. Das Abbaurecht für den Kalk lag zwar beim Grundherren, war aber mangels Interesse am Selbstbau zumeist den Untertanen überlassen worden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde durch die Besitzer die Herrschaft Heřmanův ...
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1928 erschien erstmals auf Griechisch eine Geschichte der antiken und mittelalterlichen Stadt, doch noch ohne jede archäologische Grundlage. Im selben Jahr begann der italienische Archäologe Luigi Maria Ugolini mit der Erforschung der Ruinen von Butrint. Ein Baptisterium aus dem frühen 6. Jahrhundert wurde freigelegt. Man fand die sogenannte Venus von Butrint, die sich als Büste Apollos herausstellte, und bis 1932 wurde das Theater ausgegraben.[24] Ugolini starb 1936 an Malaria. Die Ausgrabungen wurden von Pirro Marconi fortgesetzt, der jedoch 1938 mit einem Flugzeug abstürzte.[25] Ihm folgte bis zum Beginn des Griechisch-Italienischen Kriegs im Jahr 1939 Domenico Mustilli, doch wurden die Arbeiten Pellegrino Claudio Sestieri von der Direzione per l'Archeologia del Ministero della Pubblica Istruzione d'Albania übertragen. Bei diesen Grabungen tauchten ein Portal, ein Mosaik des Asklepios und eine kleine byzantinische Kirche auf. Für den Besuch des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita ...