Die Bildkorrelation oder auch digitale Bildkorrelation (englisch digital image correlation oder kurz DIC) ist ein kamerabasiertes Verfahren zur berührungslosen Verformungsmessung. Es wird überwiegend zur Materialprüfung und bei mechanischen Komponententests eingesetzt. Während der Verformung werden Bilder des Bauteils mit einer oder mehreren Industriekameras aufgezeichnet. Mit einer Kamera wird an flachen Bauteilen gemessen und es werden Verschiebungen und Dehnungen in der Bauteilebene erfasst. Mit zwei Kameras können 3D-Verschiebungen und Dehnungen auf beliebigen Objektgeometrien gemessen werden. Die zu messende Objektoberfläche ist mit einem zufälligen Punktemuster versehen. Das Punktemuster wird entweder von der natürlichen Oberflächenstruktur der Probe erzeugt oder mit verschiedenen Verfahren aufgebracht. Die Algorithmen zur Bildkorrelation arbeiten ähnlich wie Mustererkennungsverfahren und identifizieren das im Bild verschobene und verformte Muster in den aufgezeichneten ...
... (* 11. Dezember 1958 in Hannover) ist ein deutscher Nuklearmediziner und Hochschullehrer. Er ist Direktor des Instituts für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung am Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen (Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum). Burchert besuchte das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Hannover. Nach dem Abitur studierte er ab 1977 Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover. 1984 wurde er approbiert. 1990 erhielt er die Anerkennung als Arzt für Nuklearmedizin. Nach seinem Wehrdienst war er 1986 zunächst als Assistenzarzt in der Chirurgischen Klinik der Universität Lübeck sowie bis 1998 als Facharzt für Nuklearmedizin in der Abteilung für Nuklearmedizin und spezieller Biophysik der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. In dieser Zeit promovierte er 1988. Von 1991 bis 1998 war Wolfgang Burchert als Oberarzt in der Nuklearmedizin tätig. Nach der Verleihung der Venia Legendi für Nuklearmedizin ...
Ein Videoextensometer ist ein kamerabasiertes Messsystem zur berührungslosen Dehnungsmessung bei Zugversuchen. Es wird überwiegend bei der Materialprüfung von Flach- oder Rundproben mittels Zugprüfmaschinen eingesetzt. Bei der Materialprüfung wird eine Zugprobe mit einer zunehmenden Kraft belastet. Während der Prüfung wird die Kraft von einer Kraftmessdose in der Zugprüfmaschine erfasst und zusammen mit der vom Videoextensometer gemessenen Probendehnung kontinuierlich aufgezeichnet. Von den Messwerten wird ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm erstellt aus dem Materialkennwerte wie E-Modul und Poissonzahlen abgeleitet werden. Die Dehnungsbestimmung eines Videoextensometers basiert auf präzisen und genauigkeitsoptimierten Bildverarbeitungsalgorithmen zur Kantendetektion. Voraussetzung dafür sind zwei kontrastreiche Linienmarkierungen auf der Oberfläche der Zugprobe. Die Markierungen werden üblicherweise mit einer Schablone und Farbstift (Edding) oder Linienaufkleber aufgebracht. Bei der ...
... e können für die Lösung eines Problems kontraproduktiv werden, wenn Anwender sich ohne intelligente Betreuung komplett auf sie verlassen oder keine konstante intelligente Suche nach Alternativlösungen betrieben wird. Weil jedes Expertensystem nur über einen begrenzten Datenumfang verfügt, werden ihm meistens nur Daten aus der direkten Umgebung des Problems eingespeist. Dadurch entsteht die Gefahr, wichtige grundlegende Veränderungen zu verpassen, nur konservative Lösungen oder Erklärungen zu bieten. Das Expertensystem kann nicht die vorgegebenen Parameter, das komplette System in Frage stellen (siehe Closed world assumption). Erfindungen, Innovationen o. ä. erfordern eine kreative Kombination des Problems mit anderem - etwa fachfremdem - Wissen (z. B.: dass ein Schokoriegel unbemerkt in einen Benzintank rutscht, ist kein dem Expertensystem Tankstelle programmierbarer Wert, weshalb dieser Fall nicht denkbar ist). Wenn Expertensysteme automatisiert werden, können in ...
Ein Videoextensometer ist ein kamerabasiertes Messsystem zur berührungslosen Dehnungsmessung bei Zugversuchen. Es wird überwiegend bei der Materialprüfung von Flach- oder Rundproben mittels Zugprüfmaschinen eingesetzt. Bei der Materialprüfung wird eine Zugprobe mit einer zunehmenden Kraft belastet. Während der Prüfung wird die Kraft von einer Kraftmessdose in der Zugprüfmaschine erfasst und zusammen mit der vom Videoextensometer gemessenen Probendehnung kontinuierlich aufgezeichnet. Von den Messwerten wird ein Spannungs-Dehnungs-Diagramm erstellt aus dem Materialkennwerte wie E-Modul und Poissonzahlen abgeleitet werden. Die Dehnungsbestimmung eines Videoextensometers basiert auf präzisen und genauigkeitsoptimierten Bildverarbeitungsalgorithmen zur Kantendetektion. Voraussetzung dafür sind zwei kontrastreiche Linienmarkierungen auf der Oberfläche der Zugprobe. Die Markierungen werden üblicherweise mit einer Schablone und Farbstift (Edding) oder Linienaufkleber aufgebracht. Bei der ...
... [ˈkɾɔxuːɾ məˈgɰiːɾʲ] (anglisiert Connor Maguire, auch Cornelius Maguire; * 1616 im County Fermanagh; † 10. Februar 1645 in Tyburn bei London) war ein irischer Adliger, Mitglied des Oberhauses des Irischen Parlaments und Teilnehmer an der Irischen Rebellion von 1641. Sein Vater Brian Rua Mag Uidhir (Bryan Maguire, 1589-1633) war Häuptling von Fermanagh und wurde 1627 aufgrund der Loyalität der Familie zur englischen Krone zum erblichen Baron Maguire, of Enniskillen, in der Peerage of Ireland erhoben. Sein Großvater väterlicherseits war Conchubhar Rua Mag Uidhir, gen. „the Queen's Maguire" († 1625). Seine Mutter war Rós Ní Néill, eine Tochter von Art Ó Néill und Schwester von Eoghan Rua Ó Néill. Conchubhar war einer von vier Söhnen. Mag Uidhir erhielt eine Ausbildung am Magdalen College in Oxford, jedoch ohne an der Universität immatrikuliert gewesen zu sein. Conchobhar Mag Uidhir war mit Mary Fleming, der Tochter von Thomas Fleming, Herr von ...
... war Anfang der 1990er-Jahre ein Jugendmagazin im ZDF. Dr. Mag ist die Abkürzung für Doktor Magazin. Ab 1996 lief eine Weiterentwicklung der Sendung, Dr. Mag Love. Sie war eine Aufklärungssendung für Jugendliche. Das ZDF produzierte 44 Folgen von Dr. Mag Love. Die Themen der Sendung hatte Schlagworte wie: „Meine Erste Liebe", „Mein erstes Mal" oder „Stress mit dem Freund". Moderatorin war unter anderem Patricia Pantel ...
... (* 25. Januar 1893 in Arras; † 26. Mai 1983 in Paris) war eine französische europäische Politikerin, Schriftstellerin, Journalistin und Feministin. Die stets politisch engagierte Journalistin und Schriftstellerin gehörte zu den Europäern der ersten Stunde. Louise Weiss stammte aus einer Elsässer Familie. Die Vorfahren ihrer jüdischen Mutter Jeanne Javal stammten aus dem elsässischen Städtchen Seppois-le-Bas. Ihr Vater, der Ingenieur Paul Louis Weiss, war ein elsässischer Protestant. Luise Weiss wuchs mit fünf Geschwistern in Paris auf, ließ sich gegen den Willen der Familie zur Lehrerin ausbilden und war Studienrätin für Geisteswissenschaften und mit dem Diplom der Universität Oxford ausgezeichnet. Von 1914 bis 1918 arbeitete sie als Kriegskrankenschwester und gründete ein Krankenhaus in den Côtes-du-Nord. Von 1918 bis 1934 war sie Herausgeberin der Zeitschrift L'Europe nouvelle. Von 1935 bis zum Kriegsbeginn setzte sie sich für das Frauenwahlrecht ein. 1936 ...
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA) ist eine fünfprotonige Säure und chemisch mit dem EDTA verwandt. Sie wird als chelatisierender Komplexbildner verwendet. Die ausgezeichneten Komplexbildungseigenschaften besonders bei Metall-Kationen mit großem Ionenradius prädestinieren DTPA für den Einsatz in der Medizin und der Landwirtschaft in Düngemitteln. Beispielsweise wird es in der Chelat-Therapie zum Entgiften nach Unfällen mit Schwermetallen und zur Komplexierung von Gadolinium als Kontrastmittel (Gadopentetat-Dimeglumin) bei MRT-Untersuchungen genutzt. DTPA kann durch Umsetzung von Diethylentriamin mit fünf Äquivalenten Bromessigsäure gewonnen werden. Datenblatt Diethylenetriaminepentaacetic acid bei Acros, abgerufen am 6. Dezember 2016. Datenblatt Diethylenetriaminepentaacetic acid bei AlfaAesar, abgerufen am 11. Februar 2010 (JavaScript erforderlich). Eintrag zu Pentetic acid in der ChemIDplus-Datenbank der United States ...
Eine Hydronephrose (Wassersackniere) ist eine Erweiterung des Nierenhohlsystems, die mittel- und langfristig mit einer Zerstörung des Nierengewebes einhergeht und durch eine chronische Harnstauung durch Störung im Harnabfluss zustande kommt. Je nach Höhe der Störung kann nicht nur das Nierenhohlsystem, sondern auch der Harnleiter (Ureter) als Hydroureter sackartig ausgedehnt sein. Als Ursache für die Druckerhöhung im Nierenhohlsystem kommen unter anderem in Frage: eine mechanische Beengung durch Probleme innerhalb des Harnableitungssystems (Ureterabgang bis äußere Harnröhrenmündung wie Ureterabgangsstenosen, Ureterostiumstenosen, Urethralklappen, Steinleiden, Prostatahyperplasie, Meatusstenose, Tumore) durch Probleme außerhalb des Harnableitungssystems (Tumoren wie ein Zervixkarzinom Stadium IIIb, Retroperitonealfibrose, Schwangerschaft usw.) Fehlbildungen, die zu einem Rückfluss des Urins in die Nieren führen, so der vesiko-ureterorenale Reflux. Nicht selten finden sich auch ...
... ['milɔvan 'd͡ʑilas] (serbisch-kyrillisch Милован Ђилас, transkribiert Milovan Djilas; * 12. Juni 1911 in Podbišće, Königreich Montenegro; † 20. April 1995 in Belgrad) war ein jugoslawischer Politiker und Schriftsteller aus Montenegro. Zunächst ein überzeugter kommunistischer Ideologe und Agitator, entwickelte er sich zum prominenten Kritiker Josip Broz Titos und des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens. Er verlor seine Ämter und verbrachte neun Jahre in jugoslawischen Gefängnissen. Seine Bücher wurden im Westen herausgebracht, wo er als kommunistischer Dissident betrachtet wurde. Đilas war Sohn eines begüterten Bauern und Polizeioffiziers. Er studierte ab 1929 Philosophie und Rechtswissenschaften an der Universität Belgrad und trat 1932 der damals illegalen Kommunistischen Partei Jugoslawiens (KPJ) bei. Von 1933 bis 1936 inhaftiert, wurde er 1938 Mitglied des Zentralkomitees (ZK) und 1940 des Politbüros der KPJ.1941 nahm Đilas an der Vorbereitung und ...
Als Megaureter (Syn. Megaloureter) bezeichnet man eine angeborene Harnleiter-Missbildung. Sie kann ein- oder beidseitig auftreten. Der Megaureter imponiert durch massive Erweiterung und meist auch vermehrte Schlängelung (als Zeichen einer Längenzunahme). Ursächlich ist ein Ersatz der glatten Harnleitermuskulatur durch Bindegewebe, der zu neuromuskulärer Dyskinesie und damit weitgehendem Erliegen der physiologischen Peristaltik führt. Ein Megaureter kann Ursache eines Harnstaus und eines vesikoureteralen Refluxes (Aufsteigen von Urin aus der Blase in den Harnleiter beim Wasserlassen) und damit den entsprechenden Folgen sein. Die erworbene Harnleitererweiterung (Syn. Harnleiterdilatation) wird als Hydroureter bezeichnet. Ursächlich hierfür ist ein Harnstau. Primärer obstruktiver Megaureter: Harnleitererweiterung durch eine Verengung des Harnleiters an seiner Mündung in die Harnblase. Diese Obstruktion kann über die Zeit zur Schädigung der Nieren führen. Meistens heilt diese Obstruktion ...
Die Fornixruptur ist ein Einriss des Nierenbeckens im Übergangsbereich zum Parenchym durch eine Druckerhöhung im Nierenbecken. Eine akute Hydronephrose, beispielsweise durch einen Harnleiterstein, führt in 10 bis 18 % der Fälle zu einer Fornixruptur. Eine Fornixruptur kann auch durch ein Ausscheidungsurogramm bei nicht kolikfreien Patienten hervorgerufen werden. Dies kommt durch den diuretischen Effekt des Kontrastmittels zustande, der unter Kolikbedingungen zu einem massiven Druckanstieg führt. In der Folge tritt Urin aus dem Nierenbecken in die Umgebung der Niere. Zur Behandlung sind in der Regel eine Antibiotikatherapie und eine Harnleiterschienung notwendig. Axel Stäbler, Birgit Ertl-Wagner: Radiologie-Trainer Körperstamm, Innere Organe und Gefäße. 2. Aufl. Georg Thieme, 2012, ISBN 9783131636829, S. 250. Richard Hautmann: Urologie. Springer, 2010, ISBN 9783642011597, S. 286 ...