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Die belgische Firma Fabrique Nationale d'Armes de Guerre (auch Fabrique Nationale Herstal), besser bekannt unter dem Namen Fabrique Nationale (FN), mit Sitz in Herstal bei Lüttich wurde 1889 gegründet. Außer Waffen wurden früher auch Automobile und Motorräder hergestellt. Dieser Artikel beschäftigt sich mit den von FN gebauten Motorrädern. Ab 1901 wurden FN-Motorräder gebaut. Das erste Motorrad hatte einen 133-cm³-Motor mit 1,25 PS (919 W) des Herstellers De Cosmo. Der Viertaktmotor hatte ein Einlass-Schnüffelventil, die Kraftübertragung zum Hinterrad übernahm ein breiter Lederriemen. Im Aussehen war es mehr ein Fahrrad mit Hilfsmotor. Zwei Jahre später erschien zuerst ein Modell mit 188-cm³-Motor, der 1904 auf 300 cm³ vergrößert wurde. Dieses Motorrad hatte auch noch Pedale zum Mittreten beim Anfahren und bei Bergauffahrten, der Motor saß jetzt vor dem Tretlager. Das bei der ersten Maschine außenliegende Schwungrad war jetzt im Motorgehäuse. 1905 brachte FN das erste ...
Diese Liste der Kawasaki-Motorräder ist nicht alphabetisch, sondern chronologisch und nach Motorradtypen gegliedert. Aktuelle in Deutschland erhältliche Modelle sind mit fetter Schrift hervorgehoben. Die angegeben Jahreszahlen dienen nur der groben Orientierung. Produktion und Vertrieb unterscheidet sich je nach betrachtetem Absatzmarkt stark und lassen sich hier nicht in Gänze darstellen. Diese werden, wenn genau bekannt, in den entsprechenden Artikeln erörtert. 1966 begann der Ein- und Aufstieg von Kawasaki mit der 650 W1, die knapp 50 PS aus 650 cm³ produzierte. Der japanische Motorradhersteller Meguro aus dem gleichnamigen Tokioter Stadtteil brachte die 500-Twin K1 Stamina schon 1959 auf den Markt, die im Wesentlichen der 500er BSA A7 entsprach. Nach Einverleibung von Meguro, Anfang der 1960er Jahre, in die Kawasaki Heavy Industries, wurde die Maschine auf 624 cm³ gebracht. Die Modelle nannten sich nun W1, W1S, W1SS, W2, W2SS, W2TT und W3 und wurden bis Ende 1974 gebaut. 1966, parallel ...
Eine Liste der Triumph-Motorräder von Triumph Engineering Co Ltd. seinen Nachfolgern und der derzeitigen Triumph Motorcycles Ltd. Bekannt als die Meriden, UK Ära von 1902 bis 1983. In Meriden wurden auch Maschinen mit einem Reihendreizylinder Motor gefertigt. Triumph Bonneville Bekannt als Hinkley Ära, seit 1990 ...
Eine Sammlung der von Ardie in Nürnberg gefertigten Motorräder von 1919 bis zur Einstellung der Produktion 1958. Motorradbau in Nürnberg, abgerufen am 10. November ...
Die Liste der Motorradmodelle des italienischen Herstellers Bimota umfasst den Zeitraum von 1975 bis heute (Stand Februar 2016). Bei der Modellbezeichnung steht der erste Buchstabe für den Hersteller des Motors, der zweite Buchstabe steht für Bimota, und die Zahl ist eine laufende Nummer, sie bezeichnet die Modellreihe. Demnach ist die HB-1 das erste (1) Bimota-Modell (B) mit Honda-Motor (H). http://www.geocities.jp/bell_garage/hp-bimota-kakakugaido1.html Jürgen Gaßebner: Bimota. Motorräder seit 1973. Motorbuch Verlag Stuttgart, 1. Auflage 1999, ISBN 3-613-01991-4. Giorgio Sarti: Bimota: 25 Years Of Excellence. Verlag Giorgio Nada, 1999, ISBN 978-8879111980. http://www.bimota-freunde.de/schrauber/typenliste. ...
Eine Liste der Moto Guzzi-Motorräder von den eigenständigen Moto-Guzzi-Modellen (1921-2000) bis seinen Nachfolgern als Tochterfirma von Aprilia (2000-2004) und Piaggio (seit 2004). Autoevolution: Moto Guzzi Motorrad: Kultbike Moto Guzzi V7 Sport Datenblatt Moto Guzzi V7 ...
Das Antiblockiersystem für Motorräder (ABS), in der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung „Automatischer Blockierverhinderer" (ABV) genannt, ist ein technisches System zur Verbesserung der Sicherheit von Motorradfahrern. Es wirkt bei Bremsungen, insbesondere auf nicht haftfähigem Fahrbahnbelag, indem es einem Blockieren der Räder durch Bremsdruckabbau entgegenwirkt bis sich die Räder wieder drehen können, anschließend wird der Druck wieder aufgebaut. Primäres Ziel bei der Entwicklung des Systems war jedoch nicht, den Bremsweg zu verkürzen, sondern die Sturzgefahr bei Vollbremsungen, insbesondere durch ein blockiertes Vorderrad, zu verhindern. Bereits 2005 konnten selbst Testfahrer die Bremswege von ABS geregelten Motorrädern nicht mehr unterbieten. Die seit dem 1. Januar 2016 für neue Fahrzeugtypen verbindliche EU-Verordnung 168/2013/EU zur Typgenehmigung schreibt für neu zuzulassende Krafträder über 125 cm³ Hubraum und über 11 kW Leistung serienmäßig ein ...
Das AVUS-Rennen für Motorräder war ein internationales Motorradrennen, das auf der nicht permanenten Rennstrecke der AVUS in Berlin zwischen 1922 und 1966 ausgetragen wurde. → Hauptartikel: AVUS Das erste AVUS-Rennen für Motorräder fand am 10. Juni 1922 statt. Schnell etablierte sich das Rennen in der Hauptstadt, zog auch ausländische Fahrer an und wurde Bestandteil der ab 1924 veranstalteten Deutschen Motorrad-Straßenmeisterschaft. Im Jahr 1924 fanden erstmals zwei AVUS-Rennen in einem Jahr statt, ein Frühjahrs- und ein Herbstrennen. Am 27. September 1925 wurde das AVUS-Herbstrennen als erster Großer Preis von Deutschland ausgeschrieben. Auch das 1926er-Herbstrennen und die Auflage 1933 wurden als Großer Preis von Deutschland veranstaltet. 1930 wurde beim AVUS-Rennen der Große Bäderpreis von Deutschland ausgelobt, 1931 und 1932 der Große Preis der Stadt Berlin. In den Jahren 1935, 1937 und 1938 wurde das Motorradrennen gemeinsam mit dem Automobilrennen ausgetragen. Bis zum Zweiten ...
Eine Sammlung der von Zündapp gefertigten Motorräder von 1917 bis zur Insolvenz 1984 in Nürnberg und München. Meisterdinger.de: Motorradbau in Nürnberg, abgerufen am 10. November 2015 Moped Museum: Mopeds made in Germany, abgerufen am 10. November 2015 Zündapp-Club.de: Modelle ab 1960 Rauch, Sengfelder, Scharfenberg: Zündapp im Bild, Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-613-02684-1 Helmut Hütten: Schnelle Motoren seziert und frisiert. R. Schmidt, Braunschweig, 6. Auflage 1977, S. ...
Seit 1909 werden Geschwindigkeitsrekorde für Motorräder von der Fédération Internationale de Motocyclisme, kurz FIM, anerkannt. Seit 1920 unterscheidet die FIM, neben der Hubraumgröße, in den Disziplinen: Fliegender Start: 1 Kilometer, 1 Meile und Stehender Start: 1/4 Meile, 1 Kilometer, 1 Meile, 10 km, 100 km, 1000 km, 1 Stunde, 6 Stunden, 12 Stunden, 24 Stunden. Für den fliegenden Start ist aus der Hin- und Rückfahrt, die innerhalb einer Stunde durchzuführen sind, die Durchschnittsgeschwindigkeit zu errechnen. Die Zeitgenauigkeit betrug von 1920 bis 1935 1/100 Sekunde, danach wurde auf 1/1000 Sekunde (mit Henne) genau gemessen. Vor 1909 gab es Geschwindigkeitsrekorde, die zwar national, jedoch nicht international anerkannt wurden; bis 1920 wurden die Rekorde nur in eine Richtung gefahren. Die ersten Räder (mit Dampf betrieben) erreichten kaum mehr als doppelte Schrittgeschwindigkeit, ebenso der erste Vorläufer des Motorrads, der Daimler-Reitwagen von 1885, der mit einer ...
Hofmann & Czerny, Fabrik für Motorräder und Voituretten war ein Hersteller von Automobilen und Motorrädern aus Österreich-Ungarn. Das Unternehmen wurde 1906 in Wien als Tochterunternehmen der Continental Piano-Orchester-Fabrik Hofmann & Czerny gegründet. Im gleichen Jahr begann die Produktion von Automobilen und Motorrädern. Der Markenname lautete Continental. 1907 stellte das Unternehmen Fahrzeuge auf der 7. Internationalen Automobilausstellung in Wien aus. 1910 endete die Produktion. Das einzige Automodell 8/9 PS war ein zweisitziger Kleinwagen. Für den Antrieb sorgte ein luftgekühlter Motor, je nach Quelle ein Einzylindermotor oder ein Zweizylindermotor. Das Leergewicht war mit 350 kg angegeben. Das Getriebe verfügte über zwei Gänge. Auf ein Differential wurde verzichtet.Der Motor des Motorrades leistete 3,75 PS. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8. Hans Seper, Helmut ...
Die Erste Mährische Fabrik für Motorräder und Automobile - Petr Kohout & Spol. (tschechisch: První moravská továrna motorových kol a vozů Petr Kohout & spol.) war ein Hersteller von Motorrädern und Automobilen aus Österreich-Ungarn. Petr Kohout gründete 1896 das Unternehmen in Brünn als Werkstatt für Fahrradreparaturen. 1904 begann die Produktion von Motorrädern. Der Markenname lautete Kohout. 1905 ergänzten Automobile das Angebot. 1906 waren 65 Arbeiter beschäftigt. Im gleichen Jahr endete die Produktion. Einige Fahrzeuge wurden auch nach Russland exportiert. Für den Antrieb sorgten Einzylindermotoren von Minerva Motors und den Fafnir-Werken. 1905 wurden auf dem 2. Prager Automobilsalon zwei Modelle ausgestellt. Das kleinere Modell war ein Einsitzer. Ein luftgekühlter Einzylindermotor von Fafnir mit 4 PS Leistung trieb zunächst über Riemen die Hinterachse an. Später übertrug eine Kette die Motorleistung. Die Höchstgeschwindigkeit war mit 30 km/h angegeben. Das größere ...