Die Liste der Präsidenten des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz umfasst alle Präsidenten in der Geschichte des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) von seiner Gründung im Jahr 1863 bis in die Gegenwart. Das IKRK ist eine unparteiische, neutrale und unabhängige humanitäre Organisation. Die Aufgabe des Komitees, das sich aus bis zu 25 Personen mit Schweizer Staatsangehörigkeit zusammensetzt, ist der Einsatz für die Opfer von Kriegen und bewaffneten Konflikten. Darüber hinaus spielt das IKRK eine wichtige Rolle bei der Verbreitung und Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts sowie bei der Überwachung von dessen Einhaltung durch die Konfliktparteien während eines Krieges. Es ist im Bereich der internationalen Beziehungen eines der wenigen nichtstaatlichen originären Völkerrechtssubjekte und verfügt über ein für private Organisationen einzigartiges Mass an völkerrechtlich definierten Kompetenzen und Zuständigkeiten sowie an diplomatischer Immunität und ...
Die Regionen Westmünsterland und Achterhoek waren zur Mitte des 19. Jahrhunderts von der Industriellen Revolution noch weitestgehend unberührt geblieben. Eine erste Verbindung in Richtung des späteren Ruhrgebietes stellte der 1768 angelegte Gahlener Kohlenweg von Bochum zur Lippe bei Gahlen dar. Seine Verlängerung war eine 1850 angelegte Chaussee nach Borken.[4] Ab 1856 gab es erste Pläne für Eisenbahnstrecken im Westmünsterland. Die Vorhaben konzentrierten sich weniger auf die regionalen Belange, sondern waren als Abschnitte internationaler, teils transkontinentaler Verbindungen geplant. Ein 1864 von einem niederländischen Komitee vorgestelltes Projekt sah eine Fernverbindung von Münster über Coesfeld nach Winterswijk vor, die in Preußen dem Import von Kolonialwaren und Export heimischer Erzeugnisse dienen sollte. Die Fortsetzung dieser Bahn von Winterswijk nach Amsterdam verfolgte das Komitee nicht, da mit dem Oosterspoorweg der Hollandsche IJzeren Spoorweg-Maatschappij (HIJSM) eine ...
... (* 4. Dezember 1947) ist eine polnische Journalistin. Ewa Milewicz studierte an der Warschauer Universität Rechtswissenschaften. Im Mai 1980 begann sie eine Zusammenarbeit mit dem polnischen Komitee zur Verteidigung der Arbeiter und unterstützte das Komitee durch ihre journalistische Arbeit. Sie wurde ab August 1980 eine Wegbereiterin der Solidarność auf der Danziger Werft und erlangte dadurch in Polen große Bekanntheit. Wegbegleiter ihrer Arbeit sind unter anderem Andrzej Celiński, Halina Mikołajska, Stanisław Barańczak und andere. Durch eine Polio-Erkrankung ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Ihre Popularität brachte ihr auch eine Fernsehrolle im Märchenfilm Kopciuszek, einer Verfilmung von Aschenputtel, ein. Heute arbeitet sie bei der Warschauer Zeitung Gazeta Wyborcza. ...
Die VDI-Richtlinie, wie auch die Industrienormen, sind von ihrer Natur her Empfehlungen. Industrienormen können aber vom Gesetzgeber zu bindenden Rechtsnormen erhoben werden, indem der Gesetzgeber sie als Maß für den Stand der Technik heranzieht und explizit z. B. in Ausführungsverordnungen nennt. Die Richtlinie VDI 4500 besteht aus mehreren Blättern, die auf unterschiedliche Aspekte aus dem Spektrum der Technischen Dokumentation eingehen. Seit Erscheinen der ISO/IEC 82079-1:2012 verliert sie jedoch zunehmend an Bedeutung. VDI 4500 Blatt 1: Technische Dokumentation - Benutzerdokumentation. Die Richtlinie gibt Hilfestellung für Art, Inhalt und Ausführung der externen Technischen Dokumentation, die auf Grund von Rechtsnormen, technischen Regeln oder öffentlichen Forderungen notwendig sind. Unter anderem sind rechtliche Anforderungen zur Produkthaftung, Umwelthaftung und Gerätesicherheit und damit verbundenen Dokumentationspflichten, internationalen Richtlinien, wie zum Beispiel über die ...
Die Ausgaben der Vierteljahresschrift werden jeweils von einem Editorial eingeleitet. Frank Böckelmann hat diese Editorials bis einschließlich Herbst 2015 gemeinsam mit Horst Ebner verfasst. Seit der Ausgabe Frühjahr 2016 zeichnet er als alleiniger Herausgeber. Seine zeitdiagnostische und politische Haltung, weitgehend identisch mit der redaktionellen Linie der Vierteljahresschrift, kommt hier deutlich zum Ausdruck. Unter dem Aspekt bestimmter Schlagworte lässt sie sich wie folgt thesenhaft kennzeichnen:. Neokonforme öffentliche Meinung: In der politischen Auseinandersetzung und der medialen Kommunikation herrscht ein hochgradiger Konsens, dessen Plausibilität und Wirksamkeit die der Totalitarismen und Ideologien in der Vergangenheit weit übertrifft. Dieser Konsens entspricht einer engmaschigen, meist zwanglosen Kontrolle, die jeder über sich selbst und die anderen ausübt. Denn er spricht die Sprache der Emanzipation und Entgrenzung. „Die Gleichschaltung von heute - das ist die neue ...
... (* 16. April 1969 in Regensburg) ist deutscher Biochemiker und Universitätsprofessor für Biomaterialien an der Universität Bayreuth. Er hat an der Universität Regensburg Biologie und Biochemie studiert und dort seine Diplom- und Doktorarbeit am Institut für Biophysik und physikalische Biochemie unter Anleitung von J. Buchner durchgeführt. Sein Postdoktorand verbrachte er drei Jahre an der University of Chicago bei Susan Lindquist in der Abteilung für Molekulargenetik und Zellbiologie. Anschließend war er von 2001 bis 2007 Arbeitsgruppenleiter am Lehrstuhl für Biotechnologie (Prof. Buchner) und beschäftigt sich seit dieser Zeit mit Herstellung, Charakterisierung und technischer Nutzung von Proteinmaterialien. Im November 2007 wurde er an die Universität Bayreuth berufen, um dort den neuen Lehrstuhl Biomaterialien an der Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften aufzubauen und zu leiten. Er ist seit Juli 2012 Editorial Board Member der Zeitschrift Scientific Reports ...
... (* 7. Juni 1950 in Bergen) ist ein deutscher Verleger, Autor und Herausgeber. Klaus Humann machte nach dem Abitur eine Lehre als Verlagsbuchhändler beim Rowohlt Verlag. Nach diversen Jobs kehrte er 1974 dorthin als Lektor für das politische Sachbuch (Rowohlt Aktuell) und als Herausgeber von Musikbüchern (Rock Session) zurück. 1986 bis 1991 war er freier Lektor und Literaturagent. 1991 wechselte Humann zum Luchterhand Literaturverlag, wo er als Lektor für die Sammlung Luchterhand tätig war. 1993 ging er zum Fischer Verlag, wo er das Kindertaschenbuch-Programm Fischer Schatzinsel entwickelte. 1997 wurde Humann Verleger des Hamburger Carlsen Verlag. Unter seiner Leitung hat der Verlag große Erfolge zu verzeichnen, unter anderem als deutscher Verlag der Harry Potter-Bücherreihe von Joanne K. Rowling und der Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer. Im April 2012 verließ Humann den Carlsen Verlag und gründete den Aladin-Verlag mit Sitz in Hamburg, der seit Frühjahr 2013 ein jährlich ...
Mit einer Kundenzeitschrift sprechen Unternehmen ihre eigenen Kunden und potenzielle Kunden an, sie ist Teil des Corporate Publishing. In Form und Inhalt ähneln sie den Publikumszeitschriften. Eine Kundenzeitschrift ist ein periodisch erscheinendes Instrument der Unternehmenskommunikation im Zeitschriften- oder Zeitungslayout, das redaktionelle Inhalte mit oder ohne Unternehmensbezug transportiert und von Unternehmen eingesetzt wird, um Kunden zu erreichen mit dem Ziel des Wissensaufbaus, der Informationsgewinnung, der Verkaufsförderung, der Imagebildung, der Kundenbindung oder auch der Neukundengewinnung. Ihr wesentliches Merkmal ist der Schwerpunkt auf Inhalte und Information und der weitgehende Verzicht auf Werbung und PR-Sprache, auch wenn Kundenmagazine selbstverständlich die Interessen ihrer Auftraggeber vertreten. Entscheidendes Merkmal ist der redaktionelle Teil, der sie von einem Werbeprospekt unterscheidet. Kundenmagazine haben ein Impressum, unterliegen dem Presserecht und sind ...
Die Medizinische Monatsschrift für Pharmazeuten (früher auch Medizinische Monatsschrift: Zeitschrift für allgemeine Medizin und Therapie) ist eine deutsche medizinische Fachzeitschrift mit Peer Review. Die Medizinische Monatsschrift für Pharmazeuten richtet sich an medizinisch-wissenschaftlich interessierte Apotheker aus der Offizin, aber auch an praxisorientierte Forscher. Schwerpunkte bilden Neuerungen in der medikamentösen Therapie, aber auch etablierte Therapieformen werden aufgegriffen und zusammengefasst. Konzeption und redaktionelle Bearbeitung der Inhalte erfolgt durch die Redaktion. Für inhaltliche Fragen wird auf einen ständigen wissenschaftlichen Beirat zurückgegriffen. Die Autoren sind freie wissenschaftliche Journalisten oder Experten aus Forschung und Praxis. Die Begutachtung der Manuskripte erfolgt durch die wissenschaftlich ausgebildeten Redakteure, den Beirat oder externe Gutachter und Experten. Die Medizinische Monatsschrift für Pharmazeuten enthält sowohl ...
... (* 30. Mai 1876 in Postira, Insel Brač; † 19. Juni 1949 in Zagreb) war ein kroatischer Schriftsteller, Lyriker und Übersetzer. Im Alter war er auch Partisan und Politiker. Nazor war der Sohn eines Verwaltungsbeamten auf der dalmatinischen Insel Brač. Er besuchte dort zunächst die Volksschule und danach 1886 das Gymnasium in Split, wo er 1894 die Matura ablegte. Er studierte Naturwissenschaften in Graz und ein Semester in Zagreb. Nach dem Examen 1902 übte er eine Lehrtätigkeit als Referendar in Split, als Studienrat 1901-1903 in Zadar, 1903-1906 in Pazin, 1906-1908 in Kopar, 1908-1918 in Kastav und von 1918 bis 1920 in Zagreb aus. Danach zog er sich als Leiter eines Kinderheimes nach Crikvenica zurück, unterbrochen für kurze Zeit (1926) in Sušak. Seine letzten aktiven Jahre weilte er von 1931 bis 1933 in Zagreb, ehe er sich pensionieren ließ. Nazor lebte sodann weiter in Zagreb, mit Ausnahme eines kurzen Aufenthaltes auf seiner Heimatinsel Brač. Seit 1940 war er ...
... (Aussprache: [ɡeˈrɪlja], ältere Form: Guerrilla; als Verkleinerungsform des spanischen Wortes guerra, „Krieg", bedeutet es etwa „Kleinkrieg") bezeichnet zum einen eine besondere Form des Krieges, die verdeutlichend als Guerillakrieg oder Guerillakampf bezeichnet wird. Der Begriff (die) Guerilla steht heute jedoch meistens für aufständische Einheiten, die einen Guerillakrieg gegen Besatzungsmächte oder auch gegen die eigene Regierung führen.Daneben existiert (der) Guerilla als veraltende Bezeichnung für einen einzelnen aufständischen Kämpfer (im Plural die Guerillas), wobei heute meistens andere Begriffe verwendet werden, etwa Guerillakämpfer, Widerstandskämpfer oder Partisan. Die spanische Bezeichnung für einen Guerillakämpfer ist guerrillero beziehungsweise guerrillera (für eine Kämpferin). Im Deutschen beziehen sich die Bezeichnungen Guerillero bzw. Guerillera in der Regel auf Untergrundkämpfer in Lateinamerika.Kennzeichnend für den Guerillakrieg sind ...
Wellems' Nachfolger als Chefredakteur wurde Horst Stein, der zuvor die Hamburger Redaktion der Welt geleitet hatte. Stein rückte sowohl von der revisionistischen Linie seines Vorgängers als auch vom Zeitungskonzept ab. Stattdessen stellte er Rezensionen zu Erlebnis- und Erinnerungsliteratur in den Fokus der redaktionellen Arbeit.[6] Gleichzeitig holte Stein die von Wellems versäumte technische Aufrüstung der Redaktion nach. Der gewünschte Erfolg blieb allerdings aus, 1996 sank die Auflage des Ostpreußenblatts wieder.[10] 1997 wurde Elimar Schubbe als Chefredakteur des Ostpreußenblattes berufen. Er machte die inhaltlichen Richtungsentscheidungen Steins weitgehend rückgängig und versuchte vor dem Hintergrund des Leserschwundes neue Zielgruppen zu erschließen. Ein erster Schritt dazu war die Schaffung eines eigenen Internetauftritts 1997, um auch Leser außerhalb der Vertriebenenverbände zu werben. Gleichzeitig initiierten die Landsmannschaft Ostpreußen und das Ostpreußenblatt einen ...
Wellems' Nachfolger als Chefredakteur wurde Horst Stein, der zuvor die Hamburger Redaktion der Welt geleitet hatte. Stein rückte sowohl von der revisionistischen Linie seines Vorgängers als auch vom Zeitungskonzept ab. Stattdessen stellte er Rezensionen zu Erlebnis- und Erinnerungsliteratur in den Fokus der redaktionellen Arbeit.[6] Gleichzeitig holte Stein die von Wellems versäumte technische Aufrüstung der Redaktion nach. Der gewünschte Erfolg blieb allerdings aus, 1996 sank die Auflage des Ostpreußenblatts wieder.[10]. 1997 wurde Elimar Schubbe als Chefredakteur des Ostpreußenblattes berufen. Er machte die inhaltlichen Richtungsentscheidungen Steins weitgehend rückgängig und versuchte vor dem Hintergrund des Leserschwundes neue Zielgruppen zu erschließen. Ein erster Schritt dazu war die Schaffung eines eigenen Internetauftritts 1997, um auch Leser außerhalb der Vertriebenenverbände zu werben. Gleichzeitig initiierten die Landsmannschaft Ostpreußen und das Ostpreußenblatt einen ...