... [t͡seːɐ̯] (auch Zer bzw. Cerium genannt) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ce und der Ordnungszahl 58. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Lanthanoide und zählt damit auch zu den Metallen der Seltenen Erden. Cer wurde 1803 von Jöns Jakob Berzelius und Wilhelm von Hisinger und gleichzeitig von Martin Heinrich Klaproth entdeckt. Es wurde nach dem Zwergplaneten Ceres benannt. Die Herstellung des Elements gelang Carl Gustav Mosander 1825 durch Reduktion des Chlorids mit Natrium. In der Natur kommt Cer vergesellschaftet mit anderen Lanthanoiden in sogenannten Ceriterden vor, wie zum Beispiel im Allanit (Ca, Ce, La, Y)2(Al, Fe)3(SiO4)3(OH), im Monazit (Ce, La, Th, Nd, Y)PO4 sowie im Bastnäsit (Ce, La, Y)CO3F. Cer ist das häufigste Element der Lanthanoide und steht in der Elementhäufigkeit auf Platz 28. In der Erdkruste, bis in eine Tiefe von 16 km gerechnet, ist es mit 68 g/t vertreten und kommt damit häufiger als Zinn oder Blei vor. Wichtige Lagerstätten ...
Die Cerimetrie ist ein chemisches Analyseverfahren zur quantitativen Bestimmung von Reduktionsmitteln. Während einer Titration werden Cer(IV)-Verbindungen durch ein Reduktionsmittel zu Cer(III)-Verbindungen reduziert: C e 4 + + e − ⟶ C e 3 + {\displaystyle \mathrm {Ce^{4+}+e^{-}\longrightarrow Ce^{3+}} } Bei der zu bestimmenden Substanz handelt es sich entweder selbst um ein Reduktionsmittel oder sie wurde zuvor durch eine chemische Reaktion in ein solches überführt. Das Europäische Arzneibuch verwendet für die Gehaltsbestimmung, beispielsweise von Paracetamol, Cer(IV)-sulfatlösung. Es sind jedoch auch andere Cer(IV)-Salzlösungen üblich, z.B. das Ammoniumcer(IV)-sulfat oder das als Urtitersubstanz für Redoxtitrationen eingesetzte Ammoniumcer(IV)-nitrat. Das Europäische Arzneibuch schreibt vor, als Urtiter zur Einstellung von Cer(IV)-Maßlösungen Kaliumiodid im Überschuss zuzusetzen und das daraus entstandene Iod mit Natriumthiosulfat zurück zu titrieren (siehe Iodometrie). ...
... [t͡seːɐ̯] (auch Zer bzw. Cerium genannt) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ce und der Ordnungszahl 58. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Lanthanoide und zählt damit auch zu den Metallen der Seltenen Erden. Cer wurde 1803 von Jöns Jakob Berzelius und Wilhelm von Hisinger und gleichzeitig von Martin Heinrich Klaproth entdeckt. Es wurde nach dem Zwergplaneten Ceres benannt. Die Herstellung des Elements gelang Carl Gustav Mosander 1825 durch Reduktion des Chlorids mit Natrium. In der Natur kommt Cer vergesellschaftet mit anderen Lanthanoiden in sogenannten Ceriterden vor, wie zum Beispiel im Allanit (Ca, Ce, La, Y)2(Al, Fe)3(SiO4)3(OH), im Monazit (Ce, La, Th, Nd, Y)PO4 sowie im Bastnäsit (Ce, La, Y)CO3F. Cer ist das häufigste Element der Lanthanoide und steht in der Elementhäufigkeit auf Platz 28. In der Erdkruste, bis in eine Tiefe von 16 km gerechnet, ist es mit 68 g/t vertreten und kommt damit häufiger als Zinn oder Blei vor. Wichtige Lagerstätten ...
Die Cerimetrie ist ein chemisches Analyseverfahren zur quantitativen Bestimmung von Reduktionsmitteln. Während einer Titration werden Cer(IV)-Verbindungen durch ein Reduktionsmittel zu Cer(III)-Verbindungen reduziert: C e 4 + + e − ⟶ C e 3 + {\displaystyle \mathrm {Ce^{4+}+e^{-}\longrightarrow Ce^{3+}} } Bei der zu bestimmenden Substanz handelt es sich entweder selbst um ein Reduktionsmittel oder sie wurde zuvor durch eine chemische Reaktion in ein solches überführt. Das Europäische Arzneibuch verwendet für die Gehaltsbestimmung, beispielsweise von Paracetamol, Cer(IV)-sulfatlösung. Es sind jedoch auch andere Cer(IV)-Salzlösungen üblich, z.B. das Ammoniumcer(IV)-sulfat oder das als Urtitersubstanz für Redoxtitrationen eingesetzte Ammoniumcer(IV)-nitrat. Das Europäische Arzneibuch schreibt vor, als Urtiter zur Einstellung von Cer(IV)-Maßlösungen Kaliumiodid im Überschuss zuzusetzen und das daraus entstandene Iod mit Natriumthiosulfat zurück zu titrieren (siehe Iodometrie). ...
... ist ein Sammelbegriff für die Oxide einer Reihe chemischer Elemente aus der Gruppe der Lanthanoide, benannt nach dem ersten Element dieser Reihe, dem Cer. Sie umfasst Oxide der Elemente der Ordnungszahlen 58 bis 64: Cer, Praseodym, Neodym, Promethium, Samarium, Europium und Gadolinium. Die nachfolgenden Lanthanoid-Oxide werden analog als Yttererden bezeichnet. Alle Lanthanoide wiederum gehören zur Gruppe der Metalle der Seltenen Erden. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckte der schwedische Chemiker Jöns Jakob Berzelius in einer Ceritprobe eine bis dahin unbekannte Erde, die er analog zur untersuchten Probe als „Ceriterde" bezeichnete. Seinem Schüler Carl Gustav Mosander gelang ab Ende der 1830er Jahre die weitere Analyse und Aufschlüsselung dieser und weitere Verbindungen aus der Reihe der Cerit- und Yttererden in die chemischen Elemente der Lanthanoide. Unter allen Lanthanoiden sind die Ceriterden deutlich häufiger als die Yttererden. Dabei ist Cer die am häufigsten ...
... ist ein glättendes Feinbearbeitungsverfahren für verschiedene Materialien. Die glättende Wirkung wird in der Regel mit zwei Mechanismen erreicht. Zum einen werden Rauigkeitsspitzen der Oberflächenstruktur plastisch und teilplastisch verformt und so geebnet (auch Presspolieren; engl. Burnishing). Zum anderen erfolgt je nach Art der Politur ein kleinster bis kleiner Werkstoffabtrag (Glanzschleifen) sowie auch Verfüllen von Vertiefungen. Die damit erreichte Oberfläche ist aufgrund der Glätte oft glänzend. Nach der DIN 8589 ist Polieren jedoch kein eigenständiges Fertigungsverfahren, sondern wird nur in Verbindung mit anderen Verfahren benutzt wie beispielsweise Polierläppen, Polierhonen oder elektrolytisches Polieren. Bei der herkömmlichen Politur geschieht das Abtragen und Glätten der Oberfläche mit äußerst feinen Poliermitteln wie Polierrotkuchen, Polierschiefer, Schlämmkreide, Zinnasche oder Ceroxid, die meist in einer Paste oder Flüssigkeit, manchmal Politur genannt, ...
... ist eine Kurz- und Sammelbezeichnung für die drei von der International Mineralogical Association (IMA) anerkannten Minerale Gadolinit-(Ce), Gadolinit-(Nd) und Gadolinit-(Y) aus der Mineralklasse der „Silikate und Germanate". Die drei Minerale enthalten mit Cer, Neodym und Yttrium als namensgebenden Bestandteil Elemente der sogenannten Metalle der Seltenen Erden und bilden eine vollkommene Mischreihe, deren Mischkristalle unterschiedlicher Zusammensetzung allgemein als Gadolinit bezeichnet werden. Die jeweils idealisierte chemische Zusammensetzung der theoretischen Endglieder lautet: Gadolinit-(Ce) - Ce2Fe2+Be2O2(SiO4)2 Gadolinit-(Nd) - Nd2Fe2+Be2O2(SiO4)2 Gadolinit-(Y) - Y2Fe2+Be2O2(SiO4)2Die Gitterplätze des Cer sind allerdings nicht nur größtenteils durch Yttrium, sondern oft auch durch andere Metalle der Seltenen Erden besetzt. Die chemische Zusammensetzung muss also genauer mit (Ce,SEE)2Fe2+Be2O2(SiO4)2 bzw. (Y,SEE)2Fe2+Be2O2(SiO4)2 angegeben werden. Gadolinit kristallisiert ...
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden Formaldoxim ist das Oxim des Formaldehyds. Es wird als Reagens zur fotometrischen Bestimmung von Mangan(II)-, Eisen(II)-, Nickel(II)-, Cer(IV)- und Vanadium(V)-Ionen eingesetzt. Formaldoxim-Lösung als Reagens für fotometrische Messungen wird aus Formaldehyd und Hydroxylamin hergestellt. H 2 C = O + H 2 N − O H ⇌ H 2 C = N O H + H 2 O . {\displaystyle \mathrm {H_{2}C{=}O+H_{2}N{-}OH\ \rightleftharpoons \ H_{2}C{=}NOH+H_{2}O.} } Im festen Zustand liegt es trimer als 1,3,5-Trihydroxy-1,3,5-triazacyclohexan vor, dessen Hydrochlorid im Handel erhältlich ist. Formaldoxim bildet mit Mn3+ rot-braune und mit Fe2+ violette Komplexe. 3 H 2 C = N O H + M n 3 + ⇌ [ ( H 2 C = N O ) 3 M n ] + 3 H + . {\displaystyle \mathrm {3H_{2}C{=}NOH+Mn^{3+}\ \rightleftharpoons \ [(H_{2}C{=}NO)_{3}Mn]+3H^{+}.} } Formaldoxim-Reagens wird zur Bestimmung von Mangan(II) verwendet. Es können auch Eisen(II), Nickel(II), Cer(IV) und Vanadium(V) bestimmt werden. Die ...
Die Luche-Reduktion ist eine chemische Reaktion, die der selektiven Reduktion von Ketonen neben Aldehyden dient. Ihr Prinzip beruht auf der Aktivierung der Ketofunktion durch Lewis-Säuren. Sie ist benannt nach ihrem Entwickler Jean-Louis Luche. Liegen in einem Molekül Aldehyd- und Ketofunktionen nebeneinander vor, so reduzieren harte Nukleophile bevorzugt die Aldehydfunktion. Dies liegt darin begründet, dass der aldehydische Kohlenstoff im Vergleich zum Carbonyl-Kohlenstoffatom des Ketons eine stärker positive Partialladung trägt und somit für einen Angriff harter Nukleophile bevorzugt ist. In einer Luche-Reduktion wird die Härte des ketonischen Kohlenstoffs durch die Komplexierung dessen Sauerstoffs durch Cer(III)-chlorid erhöht und somit diese Position zur Reduktion aktiviert. Im ersten Schritt koordiniert Cer(III)-chlorid an den ketonischen Sauerstoff. Das als Reduktionsmittel eingesetzte Natriumborhydrid hydriert nun diese Position bevorzugt. Der entstandene Alkohol wird zuletzt ...
... ist ein französischer Science-Fiction-Thriller des Regisseurs Marc Caro aus dem Jahr 2008. Es ist sein erster Film ohne die Zusammenarbeit mit Jean-Pierre Jeunet. Dem Film stand ein Budget von acht Millionen US-Dollar zur Verfügung. Ort der Handlung ist die Raumstation Dante 01, ein psychiatrisches Gefängnis und Experimentierstation für sieben Schwerstverbrecher, drei Wächter (Cer und Berus), zwei Mediziner (Persephone und die zu Beginn des Films neu eintreffende Elisa) sowie den Stationsleiter Charon. Obwohl die Insassen höchst gefährlich sind, hat sich der Gefangene César als Anführer etabliert, was gewisse Regeln im Zusammenleben gewährleistet. Die Situation ändert sich, als Elisa als neues Besatzungsmitglied zur Crew stößt. Sie versucht die Gefangenen nicht wie Persephone durch bewährte psychologische Behandlungsmethoden zu heilen, sondern wendet skrupellos experimentelle Nanotechnologie an, die große Schmerzen verursacht und deren Ausgang ungewiss ist. Als weiterer ...
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche nicht möglich Lutetiumoxyorthosilicat (LSO) ist eine Silicium-Sauerstoff-Verbindung des Lutetiums. Mit Cer dotiert eignet es sich als Szintillatormaterial für den Nachweis von Gammastrahlen. LSO wurde Anfang der 1990er-Jahre entwickelt und hat seitdem bei vielen heute erhältlichen Positronen-Emissions-Tomographie-Systemen (PET) die bis dahin verwendeten Szintillatoren Bismutgermanat (BGO) und Gadoliniumorthosilicat (GSO) verdrängt. Der Brechungsindex ist 1,82, der lineare Schwächungskoeffizient µ beträgt 0,87 cm−1 und die Zeitkonstante für das Abklingen einer Szintillation ist 40 ns. Der u. a. von Kernladungszahl und Wirkungsquerschnitt abhängige Photoeffektanteil µr bei Photonen einer Energie von 511 keV beträgt 34 %. LSO-Kristalle haben eine trigonale Kristallstruktur und eine Mohshärte von 5,8. Die sehr kurze Zeitkonstante von 40 ns gegenüber 300 ns bei BGO ermöglicht bei der Positronen-Emissions-Tomographie kleinere ...
Das Centro Europa Ricerche - CER - ist ein Forschungsinstitut für angewandte Wirtschaftsanalyse in Rom, Italien, das seine Forschungen auf zentrale Fragen der italienischen und europäischen Wirtschaftspolitik konzentriert. Das Institut wurde 1981 von einer Gruppe von Ökonomen unter Führung von Giorgio Ruffolo gegründet. Ruffolo war nacheinander Mitglied verschiedener italienischer Linksparteien, von 1987 bis 1992 Umweltminister einer Mitte-links-Regierung in Italien und ist seit 1979 Mitglied des Europäischen Parlaments. Das Institut steht im Eigentum seiner Gründer und bezeichnet sich als unabhängig von öffentlichen oder privaten Fördermitteln. Es erzielt seine Einnahmen aus Forschungsvorhaben für öffentliche und private Auftraggeber sowie aus dem Verkauf seiner Publikationen. Derzeit gehören mehr als 40 Forscher und Berater von Universitäten und anderen Institutionen zu den Mitarbeitern des Instituts. Website des Centro Europa ...
Die Communauté d'agglomération Béziers Méditerranée ist ein französischer Gemeindeverband mit der Rechtsform einer Communauté d'agglomération im Département Hérault in der Region Okzitanien. Er wurde am 26. Dezember 2001 gegründet und umfasst 17 Gemeinden. Der Verwaltungssitz befindet sich in der Stadt Béziers. Mit Wirkung vom 1. Januar 2017 traten vier Gemeinden der aufgelösten Communauté de communes du Pays de Thongue dem hiesigen Gemeindeverband bei. Alignan-du-Vent Bassan Béziers Boujan-sur-Libron Cers Corneilhan Coulobres Espondeilhan Lieuran-lès-Béziers Lignan-sur-Orb Montblanc Sauvian Sérignan Servian Valras-Plage Valros Villeneuve-lès-Béziers Der Gemeindeverband auf www.insee.fr, der Website des INSEE. CA Béziers-Méditerranée (SIREN: 243 400 769) in der Base nationale sur l'intercommunalité (BANATIC) des französischen Innenministeriums (französisch), abgerufen am 11. Juli 2017 ...