Mit Paternalismus (von lat. pater = „Vater") wird eine Herrschaftsordnung beschrieben, die ihre Autorität und Herrschaftslegitimierung auf eine vormundschaftliche Beziehung zwischen Herrscher/Herrschern und beherrschten Personen begründet. Der familiäre Bereich wird dabei meist in der Betrachtung ausgeklammert.Als paternalistisch wird umgangssprachlich auch eine Handlung bezeichnet, die gegen den Willen, aber auf das vermeintliche Wohl eines anderen ausgerichtet ist. Paternalistische Regelungen werden von den Adressaten häufig als Bevormundung angesehen. Der Ausdruck „Paternalismus" bezeichnet auch eine Idee Robert Owens zur Lösung der sozialen Frage in Deutschland im 19. Jahrhundert. Es bezeichnet die private betriebliche Sozialpolitik der Großunternehmer (wie Krupp, Stumm u.a.). Diese Leistungen boten den Arbeitern Betriebskrankenkassen, betriebliche Altersversorgung, Unterstützung in Notlagen, Werkswohnungen sowie Werkskantinen. Ziel dessen war es, den jeweiligen Betrieb als ...
Sunstein diskutiert dies in seinem Buch unter dem Vorwurf des "paternalism", also des Paternalismus. Der Staat übernimmt hierbei die Rolle des weisen Vaters, der für seine unmündigen Kinder Entscheidungen trifft (father knows best). Sunstein weiß um die Zwickmühle, in die er sich damit verstrickt. Denn von den Handlungsempfehlungen und Erkenntnissen her, die er in seinem Buch bespricht, ist eine solche Nanny-Rolle des Staates kaum zu vermeiden. Effektiv spricht er sich also für einen paternalistischen Staat aus. Da er sich und die Obama-Regierung dem Vorwurf aber gleichzeitig schlecht so offen aussetzen kann, versucht er sich mit einer halbseidenen Begriffsumdeutung (Paternalismus ist ein böses Wort, nennen wir es lieber anders) und dem generellen Verweis darauf, dass die liberals ja irgendwie die good guys sind herauszuwinden. Die Sektion scheint mehr eine intellektuelle Pflichtübung für Sunstein gewesen zu sein, um sich nicht als reiner Jubelperser darstellen lassen zu müssen, und ...
Verbraucherschutz hat zum Ziel, Konsumenten u. a. vor gesundheitlichen und finanziellen Gefahren zu schützen. Dazu werden Herstellern Informationspflichten auferlegt, wie bei der Lebensmittelkennzeichnung. Oder der Staat erlässt Ge- und Verbote, wie Mindestanforderungen an Produktsicherheit oder Verbote gesundheitsgefährdender Inhaltsstoffe. Immer häufiger setzt Verbraucherschutz allerdings auch darauf, dem Verbraucher einen leichten, aber wirksamen Schubs in die „richtige" Richtung zu geben („Nudging"). Diese Politik des sanften Paternalismus ist mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden. Besser als paternalistische Vorgaben - seien sie sanft oder hart - ist es, die Verbraucher mit Informationen und Verbraucherbildung bei den Entscheidungen zu unterstützen. Dazu kann eine unabhängige Verbraucherberatung beitragen.. Sanfter Paternalismus will Verbraucher zum „richtigen" Verhalten bewegen, indem der Staat ihre Entscheidungen beeinflusst. So soll eine Farbfotografie eines Lungentumors ...
Die staatliche Regulierung privater Verhaltensweisen durch Vorschriften oder vermeintlich wohlmeinende Volkserziehung, etwa beim Rauchen, der Ernährung oder Erziehung, schreitet immer weiter voran. Offenbar respektieren immer weniger Menschen unsere Fähigkeit, Risiken selbst zu beurteilen und angemessen zu kontrollieren. Dabei wird das menschliche Potential frei und autonom zu handeln, nicht nur von den Akteuren des paternalistischen Staates zunehmend skeptisch gesehen. Auch in der Gesellschaft arbeiten zahlreiche Akteure an der Entwertung erwachsener Mündigkeit und Eigenverantwortung.
Die staatliche Regulierung privater Verhaltensweisen durch Vorschriften oder vermeintlich wohlmeinende Volkserziehung, etwa beim Rauchen, der Ernährung oder Erziehung, schreitet immer weiter voran. Offenbar respektieren immer weniger Menschen unsere Fähigkeit, Risiken selbst zu beurteilen und angemessen zu kontrollieren. Dabei wird das menschliche Potential frei und autonom zu handeln, nicht nur von den Akteuren des paternalistischen Staates zunehmend skeptisch gesehen. Auch in der Gesellschaft arbeiten zahlreiche Akteure an der Entwertung erwachsener Mündigkeit und Eigenverantwortung.
Diese Studie widmet sich der Entwicklung des modernen Sozial- und Interventionsstaates im Australien des 20. Jahrhunderts. Sie zeigt, dass der australische Sozialstaat unterschiedliche historische Einflüsse amalgamiert. Die Steuerfinanzierung von Sozialleistungen, das Versicherungsprinzip und die Sozialsteuer konstituieren bis heute das interessante «Mischmodell» Australien. Sozialpolitik in ihrer australischen Definition beschränkte sich nie nur auf staatliche finanzielle Leistungen an die Bürger. Die Löhne wurden bis in die jüngste Vergangenheit im «Wohlfahrtsstaat des Lohnempfängers» von sogenannten «Schiedsgerichten» und «-kommissionen» festgesetzt. Dazu kam das System der Schutzzölle, die australische Arbeitsplätze sichern und beim Aufbau einer nationalen Automobilindustrie helfen sollten, die sich am PKW-Modell «Holden» als dem (Status-)Symbol des sozialen Aufstiegs festmachen lässt.. ...
Das Nudging-Konzept von Thaler und Sunstein ist so erfolgreich, dass nicht einmal mehr eine Quellenangabe notwendig erscheint. Mich reizt es nur noch zu einer Begriffsklauberei.[1]. Im deutschen Sprachraum läuft das Konzept unter dem Titel »Libertärer Paternalismus«. Dabei handelt es sich wohl nur um eine Übernahme der Ausdrucksweise von Thaler und Sunstein[2], die sich für diese Wortwahl in »Nudge« grob auf Milton Friedman beziehen.[3] Allerdings haben sie schon 2003 ihre Form des Paternalismus als libertär verteidigt[4] und sich dabei auf ein Buch von David Boaz[5] bezogen. Ich habe dieses Buch durchgeblättert, soweit es Google Books zuließ, und bin aus dem Unterschied zwischen liberal und libertär nicht wirklich schlau geworden. Klar ist nur, dass bei Libertären die Distanz zum Staat größer ist als bei Liberalen.[6]. Choice architecture ist wohl eine eigene Begriffsschöpfung von Thaler und Sunstein.[7] Sie verstehen darunter die Gestaltung des Kontextes, in dem Menschen ...
Wer gestern die Dokumentation Die Yes-Men regeln die Welt (Wiederholung morgen 14:45) gesehen hat, konnte sich mal in erträglicher Weise die Abgründe wirtschaftlichen Denken zu Gemüte führen. Heute lese ich im örtlichen Käseblatt, dass das Institut für Demoskopie Allensbach(1) eine Studie durchgeführt hat, bei der 658 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter danach befragt wurden, wie sie…
The new issue of the Zeitschrift für Praktische Philosophie (ZfPP) has been published. The ZfPP is a fully peer reviewed open access journal, publishing papers in all fields of practical philosophy. I am one of the co-founding editor. I copy the table contents with links to the abstracts and full texts. This issue includes also two symposia, one on ethics and phenonemology, and one on libertarian paternalism ...
Richard H. Thaler hat den Ökonomie-Nobelpreis 2017 gewonnen. Sein Thema: Nudging oder spezifischer: Libertarian Paternalism. Schlicht übersetzt: wie bekommt man die Menschen dazu, das für sie beste zu tun resp. wie zwingt man sie zu ihrem Glück. Praktisches Beispiel: die gesetzlich vorgeschriebene und zwingende Altersvorsorge. In einem Edge-Gespräch von 2008 hat Thaler sein Thema einer ...
Zur Lage des politisch organisierten Liberalismus in Deutschland. von FRANK SCHÄFFLER, HOLGER KRAHMER (MdEP) und NORBERT F. TOFALL. Linker und rechter Paternalismus haben den Begriff der Zivilgesellschaft ins Gegenteil verkehrt und unterwandern die offene Gesellschaft. Umso mehr muss der Liberalismus den Primat von Recht und Freiheit verteidigen.. Das angeborne Recht des Menschen ist nur ein einziges: Freiheit (Unabhängigkeit von eines anderen nötigender Willkür), sofern sie mit jedes anderen Freiheit nach einen allgemeinen Gesetz zusammen bestehen kann, ist dieses einzige, ursprüngliche, jedem Menschen kraft seiner Menschheit zustehende Recht. - Immanuel Kant -. In einem Land, das trotz schlimmster Erfahrungen mehr auf den Staat als auf den Einzelnen vertraut; in einem Land, das Angst vor öffentlichem Disput, vor Streit um die richtige Lösung hat, aber den Staat ersatzreligiös vergöttert; in einem Land, in dem der Einzelne und die Familien vom Staat in allen Bereichen bevormundet ...
Die erste Ausgabe der ZfPP enthält Beiträge von Peter Koller, Michael Festl und Martha Nussbaum sowie den Themenschwerpunkt „Altern als Paradigma - Neue Zugänge zur Zeitlichkeit des Menschen in der Ethik" mit Beiträgen von Mark Schweda, Claudia Bozzaro, Thomas, Christina Schües und Michael Coors.. Die ZfPP wird von Gunter Graf, Martina Schmidhuber, Gottfried Schweiger und Michael Zichy herausgegben und ist ist die erste begutachtete open-access Zeitschrift für alle Disziplinen und Themen der praktischen Philosophie (u. a. Ethik, Rechtsphilosophie, Sozialphilosophie, politische Philosophie). Neben einer offenen Sektion gibt es in jeder Ausgabe auch einen Schwerpunkt. Geplante Themenschwerpunkte der kommenden Ausgaben werden sein: „Familienethik" & „Kindheit und Gerechtigkeit" (Ausgabe 1/2015), „Konzeptionen des Ethischen und Politischen in Phänomenologie, Poststrukturalismus und Dekonstruktion" & „Verantwortung und Pflicht" (2/2015), „Libertärer Paternalismus" & „Sportethik" ...
Die vermeintliche «Liberalität» der westeuropäischen Feuilletonisten und Politiker steht zunehmend für snobistischen Dünkel derjenigen, die moralische Überlegenheit («Offenheit») als Statussignal konsumieren, während andere die Kosten tragen. Ihr Misstrauen gegenüber dem «kleinen Mann», dessen Wut durch politische Korrektheit, Nazikeule und Paternalismus in Schach gehalten werden soll, liefert der aufkommenden Gegenreaktion eine Steilvorlage. Diese «Liberalität» ist zutiefst antidemokratisch, denn ihre Proponenten schwingen sich zu den Erziehungsberechtigten der breiten Masse auf, für die sie insgeheim nur Verachtung empfinden. Dem kleinen Mann wird es zu bunt; er sehnt sich nach den grauen, aber einfacheren Zeiten zurück…." weiter hier. ...
Nehmen wir für einen Augenblick an, die Welt sei schwarz-weiß. Auf der einen Seite: Freiheit, Würde, Selbstbestimmung, Aufklärung. Auf der anderen Seite: Paternalismus, Machtmissbrauch, Fremdbestimmung, Missachtung menschlicher Würde. Wenn dem so wäre, wäre ziemlich klar, auf welcher Seite man stehen sollte. Und es wäre auch…. ...
Erste Reaktionen in anderen Medien nach unserer Buchpräsentation in Berlin in der Bundespressekonferenz, bei der Prof. Andreas Rödder (Uni Mainz, Vorstand Konrad-Adenauer-Stiftung) und Thilo Sarrazin sprachen:. „Bekannte Autoren wagen mitten im Wahlkampf eine Abrechnung mit der Kanzlerin", schrieb Susanne Gaschke in der „Welt" (20. Juni, S. 4). Die „rebellische Pose dabei ist mitunter schwer erträglich", fand sie. Besonders Sarrazin hat sie viel zitiert. „Toleriert man die Rebellenpose, dann bietet der Sammelband durchaus interessante Beiträge", urteilte Gaschke dann. „Norbert Bolz nähert sich Angela Merkel zwar mit penetrantem Paternalismus, aber was er zum ‚Schweigen als Waffe zu sagen hat, ist lesenswert." Und: „Der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt analysiert überzeugend, welche Probleme sich für die CDU daraus ergeben, dass sie den Wert- und Kulturkonservativen keine Heimat mehr bieten kann. Er vergisst dabei auch nicht zu erwähnen, dass viele ...
Ist es sinnvoll, Sozialtransfers an die Mittelschicht auszureichen? Ist es Aufgabe des Staates, Lebensentwürfe zu steuern und zu beeinflussen? Wäre es nicht sinnvoller, Transfers auf diejenigen zu beschränken, die nicht aus eigener Kraft ihre Existenz sichern können? Das wäre sozial. Das Elterngeld ist eigentlich das Gegenteil. Es ist Ausdruck der Anmaßung und des staatlichen Paternalismus.. ...
femak, Fachverband, Berufsverband, Einkauf im Gesundheitswesen, google femak, google, Fachverband für Einkäufer Materialwirtschaftler und Logistiker im Krankenhaus femak, femak
3.#Libertäre #Medienmesse für den deutschsprachigen Raum | 29. - 31. August 2014 | #Zeche Carl | Essen Ring frei für die dritte Runde! Es ist wieder soweit. In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 29. bis 31. August 2014 libertäre und anarchistische Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte…
Richard Thaler und Cass Sunstein waren bereits Gegenstand auf diesem Blog, und zwar mit ihrem Versuch, den Eingriff in die Freiheitsrechte Einzelner durch angeblich gutgemeinte Interventionen von Regierung und Regierungshelfern zu legitimieren. Das Ergebnis vermeintlich liberalen Paternalismus, den Thaler und Sunstein predigen, ist demokratischer Despotismus, wie Alexis de Tocqueville dies genannt hat, die Diktatur der…
AfricAvenir has for a long time denounced the attitude of European museums with regard to their implicit or explicit continued refusal to restitute mostly looted artefacts to their legitimate owners. Despite the existence of international frameworks and recommendations by the UN system that clearly formulates a moral obligation of the illegitimate holders of these artefacts to actively engage processes of restitution, the arrogance, eurocentrism and paternalism of European museums is beyond belief. Even in cases as clear as the Benin Bronzes or the Bele Bele Tangué do the self-appointed global museums find ways to defend the undefendable and hereby set examples of misbehaviour which will one day turn against them and just tend to radicalise groups and their justified claims. Therefore, AfricAvenir is strongly supporting all efforts waged by all different groups and initiatives to pressure German and European museums to finally behave progressively and in favour of reconciliation and ...
Wir wollen mit Prometheus unsere Gesellschaft aktiv verändern. Das kann nicht in kurzer Zeit erreicht werden. Es geht uns nicht nur darum, Fehlentwicklungen aufzuhalten, sondern auch und vor allem um eine Richtungsänderung. Unser Ziel sind nicht nur rasche punktuelle Erfolge mit vielleicht kurzer Lebensdauer, sondern langfristige und nachhaltige Veränderungen. Mit gezielten Kampagnen kritisieren wir aktuelle politische Maßnahmen und machen konstruktive Gegenvorschläge. Vor allem aber arbeiten wir an einem gesellschaftlichen Wandel. Dazu wenden wir uns mit Veranstaltungen und Veröffentlichungen an Multiplikatoren wie Journalisten, Wissenschaftler und Lehrer und fördern insbesondere die Jugend. Wir wollen den Wettbewerb um die Köpfe und Herzen der Menschen nicht mehr denen überlassen, die Bevormundung und Paternalismus das Wort reden. Wir sind bereit, Mut, Geduld und Idealismus aufzubringen, die dafür nötig sein werden.. ...
Behindertenfeindlichkeit bezeichnet die Ablehnung, Diskriminierung und Marginalisierung von Menschen mit Behinderungen. Zu unterscheiden ist dabei zwischen einer feindselig-aggressiven Haltung von einzelnen Menschen bzw. von Menschengruppen behinderten Menschen gegenüber und gesellschaftlichen Verhältnissen, die Menschen mit Behinderungen benachteiligen. Diese Wirkung ist nicht in jedem Fall beabsichtigt. Zu unterscheiden ist ferner zwischen einer Behindertenfeindlichkeit, die sich auf bereits geborene Menschen bezieht, und der Bereitschaft, eine Schwangerschaft „präventiv" abzubrechen, wenn das entstehende Kind mit großer Wahrscheinlichkeit behindert sein wird. Es gibt verschiedene Erscheinungsformen der Diskriminierung behinderter Menschen: kulturelle (z.B. in der Darstellung von Behinderung und behinderten Menschen in den Medien), institutionelle (z.B. Barrieren in Gebäuden oder Verkehrsmitteln), zwischenmenschliche (z.B. Paternalismus, mitleidige Blicke, abfällige Bemerkungen, ...
Joseph DSouza hob in seiner Ansprache hervor, was OM Indien bei alledem mit dem Rest der OM-Familie verbindet: Als DNA nennt er die Vision und die sie begleitende Leidenschaft, «ein sechster Sinn für das, was Gott in der Welt tut - und dann hineinspringen». Er und die anderen OMer hätten das Kastenwesen nicht verstanden; «aber wir merkten, dass etwas aufbrach». Als zweites Stück OM-Erbgut bezeichnete er «die Freiheit, radikal zu sein». Er räumte Fehler aus evangelistischem Übermut ein - zwei «verrückte Teams» mitten im Hindu-Festival Kumbh Mela etwa. Drittens nannte DSouza das Vertrauen in die Einheimischen und somit das Nein zu westlicher Besserwisserei und Paternalismus, die Ermächtigung von Einheimischen - und dass die westlichen OMer mit ihnen, den jungen Indern, ganz einfach gelebt, gegessen und geschlafen hätten. «Sonst hätten wir nie verstanden, was es bedeutet, uns auf die Stufe der Dalits zu begeben.». Zur Webseite ...
espero, Neue Folge, knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift espero an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen. Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus" geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein. In diesem Sinne enthält die vorliegende Nullnummer - wie wir meinen - eine gute Mischung aus Themen und Tendenzen, die gegenwärtig und auch zukünftig noch interessant sein können. Unser Dank gilt allen Autoren, die ihre Beiträge dem Risiko aussetzen, einem Projekt mit ungewisser Zukunft zugearbeitet zu haben. Wir glauben aber, dass ihre Mühe und unsere Beharrlichkeit eine gute ...
espero, Neue Folge, knüpft an die Tradition der von 1993 bis 2013 erschienenen Vierteljahresschrift espero an und will dieses bewährte Forum für libertäre Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung in neuer und zeitgemäßer Form fortführen. Im Bewusstsein, dass es nicht „den Anarchismus" geben kann, sondern unzählige Möglichkeiten, Anarchie zu leben und weiterzuentwickeln, vertreten und diskutieren wir einen offenen Anarchismus ohne Adjektive. Wir wollen dabei Gräben zuschütten und nicht aufreißen. Innerhalb unserer Möglichkeiten treten wir für eine herrschaftsfreie und gewaltlose Gesellschaft ein. In diesem Sinne enthält die vorliegende Nullnummer - wie wir meinen - eine gute Mischung aus Themen und Tendenzen, die gegenwärtig und auch zukünftig noch interessant sein können. Unser Dank gilt allen Autoren, die ihre Beiträge dem Risiko aussetzen, einem Projekt mit ungewisser Zukunft zugearbeitet zu haben. Wir glauben aber, dass ihre Mühe und unsere Beharrlichkeit eine gute ...
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Der libertäre Kommunalismus ist ein vor allem in den USA entwickelter anarchistischer Ansatz, der die Gesellschaft dezentralisieren und über miteinander vernetzte (Klein)Städte organisieren möchte.
Ein Positionspapier von Libertäre Plattform in der FDP. Die Situation der Schulbildung in Deutschland. Aufgeschreckt von den Ergebnissen der PISA-Studien überschlagen sich die Diskussionen zu einer Schulreform in Deutschland.. Sozialisten verweisen auf das Beispiel von Finnland, das bei den PISA-Studien mit einer Einheitsschule gut abgeschnitten hat, und fordern auch für Deutschland die Umstellung auf Gesamtschulen. Konservative setzen sich für den Erhalt des dreigliedrigen Schulsystems ein, die FDP will ein zweigliedriges Schulsystem.. Gemeinsam ist allen Parteien, dass sie über die Bildungspolitik und eine Schulpflicht vorge-ben wollen, wie Bildung für alle auszusehen hat. Lehrpläne werden dabei von Beamten nach deren Sicht in Bezug auf Wahrheit und die Relevanz von Inhalten aufgestellt, der Mensch wird zum uniformiert gebildeten Staatsbürger. Es wird argumentiert, dass in der Gesellschaft ein einheitliches Normen- und Wertesystem geschaffen wer-den müsse, welches für das ...
Sozialpsychiatrisches Zentrum zur Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit psychischer Erkrankung / Behinderung am Leben in der Gemeinschaft. Unser Grundverständnis und die Qualität unserer Arbeit. Auf der Grundlage eines christlichen Selbstverständnisses sind wir der Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartig, in seiner Person unverwechselbar und mit unaufhebbarer Würde ausgestattet ist.. Fachlicher und ethischer Maßstab unseres Handelns bilden darüber hinaus die Grundsätze der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung: die Achtung der dem Menschen innewohnenden Würde, seiner individuellen Autonomie, einschließlich der Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen, sowie seiner Unabhängigkeit; die Nichtdiskriminierung; die volle und wirksame Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft.. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen nicht Diagnosen und Defizite, sondern die gesamte Persönlichkeit und Lebenswelt eines Menschen. Psychische ...
15 Einleitung Recht als normatives System beansprucht Verbindlichkeit gegenüber seinen Adressaten. Wie kann diese Verbindlichkeit begründet, der Anspruch auf Verbindlichkeit gerechtfertigt werden? Dies ist insbesondere im Hinblick auf die Idee individueller Autonomie, der Leitidee der praktischen Vernunft und des demokratischen Verfassungsstaats, fraglich. Ist eine Normbegründung auf dieser Grundlage überhaupt möglich? Und wenn ja, wie kann der Anspruch des Rechts auf Verbindlichkeit begründet und als legitim erwiesen werden? Ziel dieser Untersuchung ist, eine Theorie des Rechts als normatives System auszuarbeiten, d.h. eines Systems, das einen Anspruch auf Verbindlichkeit nicht nur erhebt, sondern dessen Verbindlichkeitsanspruch auch gerechtfertigt werden kann.1 Grundlage dieser Theorie ist ein Prinzipienmodell des Rechts. Es ist dadurch charakterisiert, dass jede definitiv gültige und damit unmittelbar handlungsleitende Norm aufgrund von Prinzipien und deren Abwägung begründet ist. ...
Auch künstlerische Arbeiten haben sich durch die Technologisierung in den Künsten vom Leib entfernt. Da die Technologien speziell in der Medienkunst zum künstlerischen Ausdrucksmittel wurden, sich also hier ein Zwischenschritt digitaler Methodologisierung des Leibes vollzieht, kann von einem rationalen Reduktionismus, welcher den Leib in der künstlerischen Arbeit in den Hintergrund treten lässt, gesprochen werden. Das Risiko an erkalteter technologisierter Kunst, einer blutleeren Ästhetik, ist der Selbstverlust des individuellen Schöpfertums. Die diesem Kunststreben eigene Geilheit auf die Maschinenlogik hat auch hier wie in der Philosophie das „Wissen des Leibes" in den Hintergrund treten lassen, so daß aus dem Leib eher ein medialisiertes Körperbild wurde, und man darüber vergaß, den Leib als eigenes Macht- und Energiezentrum wahrzunehmen. Das Wissen des Leibes vergegenwärtigt uns unsere Existenz, führt uns in Bereiche unserer Identität und individueller Autonomie, welche v.a. ...
Was wäre, wenn Anarchie unsere einzige Rettung wäre? Vielleicht sind Sie sogar anarchistischer Libertär und wussten es nur noch nicht?
Am 5. September veröffentlichte die libertäre US-amerikanische Plattform RonPaulInstitute.org einen Artikel des geschäftsführenden Direktors des »Ron Paul Institute for Peace and Prosperity«, Daniel McAdams, über die Flüchtlingsthematik in Europa. McAdams begleitete Ron Paul bereits in seiner Zeit als Kongressabgeordneter von Oktober 2001 bis Januar 2013 und übernahm im Anschluss die Position des Geschäftsführers beim Ron…
Autonomie ist einer der Grundbegriffe der Medizinethik, dem (verborgene) Machtmechanismen innerhalb und außerhalb der Medizin entgegenstehen. Autonomie und Macht stehen dabei sowohl auf der interpersonellen Ebene der stets asymmetrischen Arzt-Patienten-Beziehung als auch auf der strukturellen Ebene des Gesundheitswesens in einem spannungsvollen Verhältnis. Der Band diskutiert theoretische Ansätze zu Autonomie und Macht kritisch für den Bereich der Medizin und lotet deren Verhältnis aus interdisziplinärer Perspektive aus.. ...
Autonomie am Lebensende ist denn das die Möglichkeit? Katrin Schlachte Hospizdienst Elisa Zwickau Sächsische Krebsgesellschaft Bad Elster Autonomie am Lebensende oder gar autonomes Sterben - gibt
Sie fragen sich, wie Sie sich in einer Krise ernähren sollen? Erfahren Sie hier mehr über Selbstversorgung, Getreideversorgung und gesunde Getreidegerichte.
Die Region um Schwanenstadt soll durch einen E-Gem-Prozess energieautonom werden. SCHWANENSTADT. Ich kann mir gut vorstellen, dass Schwanenstadt
... Komponenten lassen sich infolge der hohen Autonomie der Kleintransporteure klar abgrenzen. Für die interne
Die Mission, die nicht selten in Konkurrenz verschiedener Konfessionen stattfand, spielte in der Geschichte der nordamerikanischen Indianer eine wichtige - wenngleich zwiespältige - Rolle. Den Missionaren wird dabei vor allem Paternalismus (Bevormundung, Ergreifung geistiger „Herrschaft") und Ethnozid (Unterwanderung und Auslöschung der spirituellen Grundlage traditioneller Kulturen) vorgeworfen. Teils von Einzelpersonen nach persönlichen Voraussetzungen vorgenommen, erfolgte die Missionierung und kulturelle Assimilation der Urbevölkerung auch in organisierter Zusammenarbeit von Staat und Kirche, z. B. in Kanada mithilfe des ausschließlich für Kinder der First Nations, der Inuit und der Métis vorgesehenen, staatlich organisierten Bekenntnisschulsystems (sog. Residential Schools). Der christliche Missionsbefehl wurde von den Kolonialmächten gern als Rechtfertigung für ihre Landnahme angeführt. So gaben die Anwerber der ersten englischen Kolonie Jamestown vor, dass hier auf ...
9 Pädagogischer Paternalismus Eine ethische Rechtfertigung Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) Angenommen auf Antrag von Herrn Prof. Dr. Jürgen Oelkers und Herrn Prof. Dr. Anton Leist St. Gallen 2005 Widmung Widmung Diese Arbeit widme ich meinen Söhnen Elias und Adam, die in den Jahren 2001 und 2003 zur Welt kamen. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG 1 Kinder und
11 Pädagogischer Paternalismus Eine ethische Rechtfertigung Abhandlung zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich vorgelegt von Johannes Giesinger von St. Gallen (SG) Angenommen auf Antrag von Herrn Prof. Dr. Jürgen Oelkers und Herrn Prof. Dr. Anton Leist St. Gallen 2005 Widmung Widmung Diese Arbeit widme ich meinen Söhnen Elias und Adam, die in den Jahren 2001 und 2003 zur Welt kamen. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis EINLEITUNG 1 Kinder und
Weitere Gedankenspiele finden sich hier.. Was ist Libertarismus?. Verwirrt, was "libertär" bedeutet? Dann schauen Sie vielleicht nach unter What is Libertarianism? auf der Website von libertarianism.org oder in der Stanford Encyclopedia of Philosophy den Eintrag zu Libertarismus.. Bedeutung der libertären Argumente für Nicht-Libertäre. Die meisten Menschen in der Welt sind keine Libertären. Nichtdestotrotz sind die libertären Argumente von Bedeutung als ein teilweises Argument für offene Grenzen insofern, als viele Menschen, diejenigen eingeschlossen die keine Libertären im strikten Sinne sind, glauben, daß man im Zweifel für Freiheit sein sollte: es macht keinen Sinn, die Rechte von Menschen zu verletzen, es sei denn, es gäbe bestimmte Vorteile. Utilitaristische oder egalitäre Argumente für offene Grenzen, die zeigen, daß diese im Großen und Ganzen vorteilhafts sind, ergänzen das Argument.. Einwände. Es gibt eine Reihe von Einwänden gegen die libertären Argumente sowohl von ...
Ive already made my choice for the presidentials next year. Even if I dont have the right to vote in the land of the free and the home of the brave, I officially endorse and support the candidacy of Gary Johnson, the former governor of New Mexico, who- after being excluded from the Republican primaries- will run as a third party candidate for the Libertarian Party.. I clearly prefer him as well to Barack Obama as to all Republican candidates, including Ron Paul (who has many good ideas, but is deeply wrong on some issues, i.e. abortion and Israel, which are both way too important for me to ignore.) I also like Stephen Bailey, but he wont run. So I go for Gary!. For various (philosophical and political) reasons, I am not a big fan of the Libertarian Party (as I am not one of Murray Rothbard for that matter), but if Gary Johnson will be their candidate, a LP vote should be morally acceptable.. So, to all my american friends: of course, its your own choice, but please have a look here. ...
Der Libertarismus kürt das Marktprinzip zum obersten Lebensmotto. Folglich hätten sich auch Geld (und Währungen) alleinig an Angebot und Nachfragen von Bürgern auszurichten. Staatliche Eingriffe durch Zentralbanker und „Schulden-Politiker" sind verpönt. Diese wollten die Geldmenge nur künstlich vergrößern, um damit - als Ausbau des Sozialstaates getarnt - Wählerstimmen zu kaufen. Nur kleine Teile der Papiergeld-Berge würden ihren Weg in die Realwirtschaft finden, das meiste würde als Spekulationskapital auf Immobilien-, Aktien- und Goldmärkten landen (und leider auch bei Kryptowährungen) und diese destabilisieren.. Die Folge: Börsenstürze. Und Inflationsraten, die staatlich kleingeredet würden. Die Medizin: Währungen, die von Menschen für Menschen geschaffen werden - ohne Eingriff durch den Staat.. Fehlkonstruktion wie Bretton Woods. Man kann der Zürcher Parkraumbewirtschaftung nur wünschen, die vereinnahmten Bitcoins noch zu besitzen. Denn der Wert einer Einheit, welcher ...
Als formaler Anlass diente schließlich die Frage, ob in den anarchistischen Demonstrationen die LGBT-Fahne akzeptabel sei. Ende des vorigen und Anfang dieses Jahres wurden Leute angegriffen, die in den libertären Demo-Blöcken Regenbogenfahnen hissten: attackiert durch Teilnehmer der eigenen Demo, was danach zu heftigen Debatten in diversen Internetforen führte.. Die Gegner der Beschäftigung der AnarchistInnen mit der LGBT-Problematik brachten verschiedene Argumente vor. Einige meinten, das seien alles Fragen, die von der sozialen Revolution ablenkten (als wären diese Kritiker mit der Realisierung der Revolution im heutigen Russland schon fast fertig!).. Andere urteilten offen homophob oder auch antifeministisch. Und die Dritten meinten, LGBT entspreche nicht den Traditionen und dem Empfinden des russischen „Volkes" und sei einfach eine Entlehnung aus dem „Westen". Und genau das ist der Punkt. Denn hier, hinter dem Vorwand des Kampfes gegen LGBT, versteckt sich ganz eindeutig der ...
Produktion ist die Grundlage der Gesellschaft oder, richtiger, sie ist der Kern, das Wesentliche der Gesellschaft; die Ordnung der Produktion ist daher zugleich die Ordnung der Gesellschaft. […] Es versteht sich daher von selbst, dass die in ihren Produktionseinheiten versammelten Arbeiter diese Angelegenheiten besprechen und ihre Abgeordneten wählen.". Anton Pannekoek: Arbeiterräte, Texte zur sozialen Revolution. Die Fabrik Viomechaniki Metaleftiki (Vio.Me), im Industriegebiet der griechischen Metropole Thessaloniki gelegen, ist ohne Zweifel eines der bekanntesten Beispiele der selbstorganisierten Produktionsübernahme durch Arbeiter*innen. Die Fabrik, die heute u.a. Seifen produziert, wurde vor knapp sechs Jahren in Selbstverwaltung gebracht. Ein ausführlicherer Exkurs zu den Hintergründen der Besetzung der Fabrik wurde bereits 2015 im lower class magazine veröffentlicht. [1]. Im vergangenen Artikel „Mehr Rätedemokratie wagen", von Peter Schaber und Fatty McDirty, wurde das ...
Marco hat angeregt, die liberale/libertäre Blogosphäre durch gegenseitiges Verlinken zu stärken. Auf diese Weise sollen die einzelnen Blogs in Suchmaschinen sichtbarer werden, um so Zentristen und Unpolitische Kontakt mit liberalen Ideen zu verschaffen. Ergänzend dazu will ich nun eine offensivere Strategie besprechen, mit der vor allem Maskulisten Gegenpropaganda betreiben. Die maskulistische Internetstrategie lebt davon, dass…
Nachdem Michael Klonovsky in einem Artikel die Umarbeitung des Wikipedia-Eintrags über die libertäre Zeitschrift eigentümlich frei und deren fragwürdige Ein-sortierung bei der "Neuen Rechten" thematisiert hatte (FOCUS 46/2012), nahm sich der anonyme Autoren-schwarm prompt jener Wikipedia-Seite an, über welcher Klonovskys Name steht. Das Resultat ist nicht nur der erwartbare Versuch, Klonovsky ebenfalls erkennungs-dienstlich der bösen Rechten zuzuordnen, sondern obendrein einer Spezies als boshaft geltender Vierbeiner. Die "Rechts-extremismus-Forscher" Martin Dietzsch und Anton Maegerle "verorten den von ihnen mit Ketten-hund betitelten Klonovsky ... in der Neuen Rechten", kann man in Wikipedia lesen. Der aparte Tiervergleich taucht auf der Seite mal auf, dann verschwindet er wieder, weil diese Gesinnungs-Paparazzi natürlich wissen, über wessen Geisteszustand er tatsächlich Auskunft gibt. Die Rubrizierung unter "Neue Rechte" wiederum ist deswegen obligatorisch, weil man dort zum ...
Wie ersichtlich, fallen die USA da aus dem Rahmen. Mag da die finanzielle Abh ngigkeit dieses Freedom House von der US-Regierung eine Rolle gespielt haben? Trotz Guant namo? Unterm Strich jedoch scheint die Beurteilung der in den jeweiligen Staaten gew hrten Freiheiten (penibel mittels Noten aufgeschl sselt nach politischen Rechten, zivilen Freiheiten, Wahlmodalit ten, politischem Pluralismus und Partizipationsm glichkeiten, Funktion der Regierung, Meinungs- und Glaubensfreiheit, Rechte f r Institutionen, Gesetze, pers nliche Freiheiten und Rechte) trotz mancher eher eigenwilligen Interpretationen einigerma en objektiv zustande gekommen zu sein. Diese eben genannten Kriterien m gen durchaus implizit als Definition des Begriffs Freiheit dienen. Doch wo sind die Grenzen? Jede Gesellschaft nimmt und nahm sich das Recht heraus, die Freiheiten ihrer Mitglieder (oder Untertanen ) mehr oder weniger zu beschr nken, immer im Lichte ihres meistens wohlgemeinten, aber doktrin r bestimmten Selbstverst ...
Dies ist mein Dilemma, wenn du nicht verstehst, dass es um mehr geht, als um dich und um mich, aber trotzdem und insbesondere: um dich, um mich - um uns; wenn es dir egal ist, was mit mir und meinesgleichen geschieht, so ergibt sich gerade daraus und ganz bestimmt: mein Schicksal. Ich will frei sein...…