Die Zukunft Europas ist eines der Themen, die derzeit ausgiebig diskutiert werden. Dabei gibt es auch Stimmen, die betonen, dass die Erinnerung an das Ende des Ersten Weltkrieges - das sich im November 2018 zum einhundertsten Mal jährt - dazu beitragen kann, dass Europa wieder stärker zusammenwächst. SERVICE-REISEN führt mit zwei Reisen zu den historischen Schauplätzen und macht so Geschichte erlebbar. Bei der viertägigen Reise „100 Jahre Ende Erster Weltkrieg" nach Frankreich liegt der besondere Schwerpunkt auf den historischen Ereignissen des Endes des Ersten Weltkriegs. Mit Stationen in Compiègne, wo in einem Eisenbahnwaggon der Waffenstillstand geschlossen wurde, durch den der Erste Weltkrieg sein Ende fand sowie in Versailles, wo im Spiegelsaal des Schlosses 1919 der Friedensvertrag unterzeichnet wurde, werden Meilensteine der Geschichte besucht. Übernachtet wird im Raum Paris. Bei der Rückreise besteht die Option, in Verdun die Schlachtfelder des Ersten Weltkrieges und das Fort ...
Nach landesweit 22 Stationen schließt die Wanderausstellung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) zum Ersten Weltkrieg mit der letzten Station in Engstingen ab. Sie ist dort im Militärhistorischen Museum auf der Haid e.V. noch bis 30. Oktober 2018 zu sehen.. Über vier Jahre lang, von 1914 bis 1918, wütete der Erste Weltkrieg. Er wird als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" (George F. Kennan) bezeichnet und hinterließ an seinem Ende vor fast 100 Jahren, im November 1918, Verheerungen und Opferzahlen in bis dahin ungekanntem Ausmaß. Die Menschen waren in vielerlei Hinsicht Grenzerfahrungen ausgesetzt. Zurück blieb eine „verlorene Generation", traumatisiert durch die „Kriegserlebnisse" im Schützengraben, konfrontiert mit Leid, Verlust und Elend auch an der „Heimatfront". Die unbewältigten Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs führten zur nächsten Katastrophe des 20. Jahrhunderts: Zum Zweiten Weltkrieg.. Die Ausstellung nimmt drei Themenbereiche in den ...
Zum 100. Jahrestag des Kriegsbeginns in 1914 ist an der Freien Universität Berlin ein englischsprachiges, von namhaften Experten geschriebenes, virtuelles Nachschlagewerk über den Ersten Weltkrieg entstanden, das seit Oktober 2014 online verfügbar ist. Das internationale Verbundprojekt "1914-1918-Online. International Encyclopedia of the First World War" wird von Prof. Dr. Oliver Janz, Historiker am Friedrich-Meinecke-Institut und Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos, Leiter des Centers für Digitale Systeme (CeDiS) geleitet. Das gemeinsam mit der Bayerischen Staatsbibliothek durchgeführte Projekt bietet einen globalgeschichtlich orientierten Überblick über den Ersten Weltkrieg und verstärkt die Vernetzung internationaler Forschung. Zudem werden neue Navigationsverfahren für elektronische Handbücher und Enzyklopädien erforscht und erprobt. Gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Freie Universität Berlin.. ...
2014 jährt sich der Beginn des Ersten Weltkriegs zum 100. Mal. Während für viele europäische und außereuropäische Gesellschaften sich der Erste Weltkrieg tief in das kollektive Gedächtnis "eingebrannt" hat, wurde er in Deutschland von der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg überschattet. Das scheint sich in den letzten Jahren nach und nach geändert zu haben. Wir sind dabei, den Ersten Weltkrieg neu zu entdecken. Das liegt zum einen daran, dass die Militärgeschichte mittlerweile nicht mehr eine reine Geschichte von Strategie und Taktik ist, sondern eng mit den Sozial- und Kulturwissenschaften zusammen arbeitet. Damit werden völlig neue Themen entdeckt, bzw. alte Themen neu bewertet. Dazu gehört auch der Blick auf die regionale Bedeutung des Krieges. Der erste Weltkrieg erfasste Front und "Hinterland" bzw. "Heimat" auf eine neue, bis dahin unbekannte Weise. Selbst in Deutschland, das nicht direkt von Kriegshandlungen wie andere europäische Länder betroffen war, wirkte sich der Krieg ...
Erster Weltkrieg: Anderes Land, anderer Krieg. Auch in diesem Artikel der Zeit wird die Erinnerung an den Krieg aus transregionaler Perspektive erläutert und dabei Bezug auf die heutige gesellschaftliche und politische Situation genommen: In Frankreich beschweren sich Rechtsextreme, dass die Gegner des Algerienkrieges bei der Militärparade am Nationalfeiertag teilnehmen, in Algerien fordert man derweil eine Entschuldigung für die Verbrechen der Kolonialzeit. Für Indien spielt der Krieg eine vollkommen andere Rolle und wird oft als erster Schritt in Richtung Unabhängigkeit von den Briten gesehen - diese wiederum inszenieren die Kriegserinnerung möglichst emotional und gerne auch in der Popkultur.. Der Erste Weltkrieg in bewegten Bildern. In Zusammenarbeit mit dem Guardian präsentiert die Süddeutsche Zeitung eine interaktive Grafik mit Filmmaterial aus dem Ersten Weltkrieg. Historiker aus mehreren Ländern geben dabei Analysen und Hintergrundinformationen zu dem Kriegsgeschehen. Die ...
Bereits 2013 setzte eine wahre Flut an Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg ein. In ganz Europa wird in Schulen, Universitäten, Museen sowie in Zeitungen, im Fernsehen und Radio über diesen Krieg diskutiert, der vor 100 Jahren begann. Doch mit welchem Zweck wird in Veranstaltungen die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg thematisiert? Um der Millionen Toten zu gedenken - oder als Mahnung für Gegenwart und Zukunft?. Die einzelnen Länder weisen große Differenzen im Umgang mit der Erinnerung an diesen Krieg auf. „La Grande Guerre" und „The Great War" nehmen in Frankreich und Großbritannien einen hohen Stellenwert in der Erinnerungskultur ein. In Osteuropa hingegen ist er durch die auf ihn folgenden Staatsbildungsprozesse und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges beinahe gänzlich in Vergessenheit geraten. Auch im deutschen Kollektivgedächtnis steht er hinter der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs zurück. Kann vor diesem Hintergrund ein transnationales und europäisches Gedenken ...
über Kontinente hinweg und mit größter Brutalität geführt wurde. Es war ein Krieg, der vordergründig durch das Attentat von Sarajevo ausgelöst wurde, dessen tiefere Ursachen jedoch in den Bündniskonstellationen, dem Wettrüsten und Imperialismus zu suchen sind. Am Ende des Krieges- Referat Hausaufgabe zum Thema: Erster Weltkrieg - Ausgangslage und Verlauf 1. Weltkrieg, Bilanz, Militärischer Verlauf, 1914, 1915, 1916, 1917, 1918, Deutschland, Attentat von Sarajevo
Europeana 1914-1918 basiert auf einer Initiative der Universität Oxford, zu der Menschen in ganz Groà britannien eingeladen wurden, Briefe, Fotos und Erinnerungsstücke ihrer Familie aus dem Ersten Weltkrieg digitalisieren zu lassen. Der Erfolg dieser Idee, aus der sich das Great War Archive entwickelte, ermutigte Europeana, das europäische digitale Archiv, Bibliothek und Museum, eine Zusammenarbeit auch anderer nationaler oder lokaler Einrichtungen in ganz Europa mit der Universität Oxford anzuregen. Diese Kooperation umfasst bislang Beiträge aus Groà britannien, Deutschland, Slowenien, Luxemburg, Irland, Italien, Belgien, Zypern und Dänemark die eine einzigartige Online-Sammlung von Geschichten zum Ersten Weltkrieg bilden. 2014 werden weitere Länder mit ihren Beiträgen folgen.
Das Buch basiert auf dem gleichnamigen Hörspiel, das 2009 mit dem Deutschen Kinderhörspielpreis ausgezeichnet wurde und nun auch als Hörbuch erschienen ist. Auch Nikolaus Nützel, Journalist und Sachbuchautor, nimmt seine Leserinnen und Leser in „Mein Opa, sein Holzbein und der Große Krieg" auf eine Zeitreise mit und erklärt, „was der Erste Weltkrieg mit uns zu tun hat". Ramona Lenz von der FAZ findet, dass Nützel dies sehr gut gelungen ist, weil er Geschichte durch individuelle Beispiele, seine subjektive Erzählweise und zahlreiche Verbindungen zur Gegenwart lebendig macht. Die Rezensentin zieht das Fazit, dass „so noch nie über den Ersten Weltkrieg geschrieben wurde ...
Während des Ersten Weltkrieges wurden zum ersten Mal systematisch chemische Kampfstoffe zur Kriegsführung eingesetzt. Die daraus resultierenden bis dahin weitgehend unbekannten Erkrankungsbilder erforderten neue therapeutische Konzepte. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird die sanitätsdienstliche Versorgung der gasversehrten deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges erläutert. Es konnte gezeigt werden, dass Dienstanweisungen im Sinne einer Behandungsleitlinie eine fundierte Versorgung der Gaskranken theoretisch ermöglichten. Weiterhin wurde nach der Existenz von ärztlichen Erfahrungsberichten im Umgang mit Gasvergiftungen geforscht. Die umfangreiche Abhandlung des Militärarztes Reinhard von den Velden stellt eine hoch spezialisierte Therapie der Gasvergiftung dar. Schließlich wurden Krankenakten gasversehrter deutscher Soldaten hinsichtlich der Qualität der medizinischen Behandlung ausgewertet. Hierfür wurden Krankenunterlagen des Bundesarchivs in Freiburg im Breisgau analysiert. Die ...
Allein in Deutschland hat Prof. Christopher Clark bis jetzt mehr als 200.000 Exemplare von seinem Buch Die Schlafwandler. Wie Europa in den ersten Weltkrieg zog. verkauft. Die Popularität des Historikers zeigte sich nun auch bei seinem Vortrag in Osnabrück: Die Schlossaula der Universität reichte kaum aus für den Besucherstrom. Die überwältigende Resonanz zeigte auch, dass das Thema Clarks - die Ursachen für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs - nicht an Aktualität verloren hat. Passend dazu wurde im abschließenden Podiumsgespräch mit Dr. Christoph Rass, der an der Universität Osnabrück Neueste Geschichte lehrt, der Konflikt in der Ukraine aufgegriffen. Die Analogien zwischen 1914 und 2014 seien aber eher oberflächlich, sagte Clark.. Zu dem Vortrag hatten die VHS Osnabrück, die Universität Osnabrück sowie das Büro für Friedenskultur eingeladen. Clark erläuterte darin seinen Ansatz für Die Schlafwandler: weg von der schuldorientierten Darstellung - wie in der ...
Der Krieg in Osteuropa brachte völlig andere Kriegserfahrungen mit sich als jene an der West- oder Italienfront und dies hatte entscheidende Auswirkungen auf die in der Zwischenkriegszeit diskutierten Bilder vom „Osten". Das ist das klare Ergebnis eines am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung in Graz durchgeführten und vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekts, in dem die persönlichen Erlebnisse österreichisch-ungarischer Soldaten an der Ostfront analysiert wurden.. Schützengräben und erstarrte Fronten - diese beiden Metaphern formen bis heute die Vorstellung vom Ersten Weltkrieg. Wolfram Dornik weiß, dass dies eine zu einseitige Perspektive ist: „Diese Bilder stammen vor allem von der damaligen Westfront - dem Fokus des deutsch-, französisch- und englischsprachigen Blicks auf den Ersten Weltkrieg vor und nach 1918. Mit unserem mehrjährigen FWF-Projekt konnten wir diesen einseitigen Blick maßgeblich ergänzen." Ein wesentliches Fazit der umfangreichen ...
Die Provinz Limburg investiert sich in die Erinnerungsarbeit im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Dieser jährt sich nächstes Jahr zum 100. Mal. Das Provinzkollegium ruft zusammen mit einer Reihe von Partnern aus dem sozio-kulturellen Bereich die Bürger dazu auf, Briefe, Fotos und Dinge aus dieser Zeit zusammenzutragen.. In Hasselt hieß es dazu, der Schwerpunkt der Gedenkfeiern finde zweifellos in Westflandern statt, aber auch in Limburg hätten die Menschen unter der Besatzung gelitten.. Die Initiative, für die 200.000 Euro zur Verfügung stehen, steht unter dem Motto „Kleine Geschichten in einem großen Krieg". „Großer Krieg" ist die wörtliche Übersetzung von „Groote Oorlog". Das ist der Begriff, mit dem in Flandern jahrzehntelang der Erste Weltkrieg bezeichnet wurde.. belga/fs - Bild: BRF ...
Hallo Nicholas, eure Hausaufgaben können und wollen wir hier nicht machen. Aber ganz kurz: Die besondere Schuld, die das Deutsche Reich am Ausbruch des Ersten Weltkriegs hatte, bezieht sich vor allem darauf, das der deutsche Kaiser Wilhelm II. nach dem Attentat in Sarajevo die Österreicher zu einem rücksichtslosen Vorgehen ermunterte. Er schürte sozusagen die Gewalt und förderte so den Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der vielleicht noch zu verhindern gewesen wäre, wenn man sich um einen Ausgleich bemüht hätte. Das Deutsche Reich hatte die Balance der europäischen Mächte bereits in den Jahren um die Jahrhundertwende immer mehr gefährdet und die Geschehnisse von 1914 können als der Höhepunkt einer aggressiven Außenpolitik der Deutschen betrachtet werden. In deinem Geschichtsbuch findest du ganz sicher noch mehr Informationen dazu ...
Herfried Münkler ist seit langer Zeit der erste Deutsche, der sich an eine Gesamtanalyse des Ersten Weltkriegs gewagt hat. Ein Gespräch über Gedenktage, die deutsche Sonderrolle und Lehren aus dem Ersten Weltkrieg.
Meinetwegen könnte man mit der Inflation der historischen Literatur, also den Ergebnissen ernsthafter Forschung noch leben, man braucht nur um die entsprechende Abteilung der Buchhandlung einen weiten Bogen schlagen, selbst wenn dieser vorbei an Reiki und Astrologie und Ufonomie führen sollte (doch nachschauen, ob Franz Ferdinand kein Opfer der Annunaki war?). Aber nun breitet sich diese Infektion mit dem Ersten Weltkrieg auch in der Literatur aus. Dass Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues eine Neuauflage erfahren würde - dafür bedurfte es des Abstechers zur Astrologie nicht. Wer, wenn nicht er, also der Remarque mit seinem stilistisch inferioren Kitschroman? Aber es geht ja weiter: Der erste Frühling von Klaus Kordon, Czernin oder wie ich lernte, den Ersten Weltkrieg zu verstehen von Hans von Tro-tha, Zu lieben und zu sterben von Andrea Molesini, Eine große Zeit von William Boyd und so weiter. Ich sage nicht, dass diese Romane schlecht sind. Das kann ich nicht behaupten, ...
History Uncut: 1. Weltkrieg: Wir zeigen euch den ersten Weltkrieg ohne einen einzigen Schnitt und auf eine völlig neue Art -von der Kriegserklärung bis zur Weimarer
Hier finden Sie alle aktuellen Beiträge zum Thema Gasmaske 1. Weltkrieg. Alles rund um das Thema Gasmaske 1. Weltkrieg Mysteryblog
Verband kirchlicher Archive präsentiert Bestände zur Geschichte des Ersten Weltkriegs Der Erste Weltkrieg beeinflusste den Alltag anhaltend und vielfältig. Er ist im kollektiven Gedächtnis tief verankert als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts. Der Verband kirchlicher Archive in der EKD, ein Zusammenschluss von sechzig evangelischen Archiven, präsentiert auf seiner Website www.evangelische-archive.de hundert Jahre nach dem Kriegsbeginn (28.…
Der Norden und der große Krieg - Im Sommer 1914, also vor 100 Jahren, ist der Erste Weltkrieg ausgebrochen. In der Serie „Der Norden und der große Krieg
Ein Flugabwehrpanzer ist ein gepanzertes Fahrzeug, das zur Flugabwehr und gegebenenfalls zur Luftraumüberwachung auf kurze und mittlere Distanzen verwendet wird. Der Begriff Flugabwehrpanzer ist in dieser Form nur im deutschen Sprachraum gebräuchlich. Im englischen Sprachgebrauch sind die Begriffe anti-aircraft vehicle (Flugabwehrfahrzeug), self-propelled anti-aircraft weapon (abgekürzt SPAA, selbstfahrende Flugabwehrwaffe) oder self-propelled air defense system (abgekürzt SPAD, selbstfahrendes Luftverteidigungssystem), im russischen Sprachgebrauch der Begriff Зенитная самоходная установка (abgekürzt ЗСУ, selbstfahrende Flugabwehrlafette) üblich. In beiden Fällen ist der Inhalt des Begriffes nicht auf gepanzerte Waffensysteme beschränkt. Der Begriff Flakpanzer als Abkürzung für Flugabwehrkanonenpanzer lässt sich im deutschen Sprachgebrauch erstmals mit Sicherheit 1944 belegen, als das auf dem Fahrgestell des Panzers IV basierende Waffensystem als ...
Eine literatur- und geschichtswissenschaftliche Tagung Die jüdische Erfahrung im Ersten Weltkrieg wurde viele Jahrzehnte von den Ereignissen des Zweiten Weltkriegs überschattet. Der hundertste Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges gibt nun Anlass zur Erinnerung sowohl der tragischen Ereignisse als auch der großen Hoffnungen, die der Krieg für die jüdischen Gemeinschaften Mittel- und Osteuropas mit sich…
Die deutschen Verluste des Ersten Weltkrieges (1914-1918) verblassen vor denen des Zweiten Weltkrieges, dennoch hat bereits der Erste Weltkrieg für unglaubliche Totenzahlen gesorgt, so dass fast jedes Dorf ein Denkmal für die zwei Millionen Soldaten errichten wollte. Zu groß war der Schmerz über die Niederlage, vor allem aber fehlte es an Trauerorten für die in der Ferne gefallenen Söhne und Väter. Die Kriegervereine nahmen sich dieser Aufgabe an und schufen eine abwechslungsreiche Denkmallandschaft.. In Fienstedt ziert das Kriegerdenkmal die Inschrift "Ihr gabt Euer Leben / für Eure Brüder. / Das dankt Euch / die Gemeinde Fienstedt." Die Tragik des Krieges wird aus den Lebensdaten der jungen Männer deutlich, denn nur wenige der Gefallenen erreichten das 30. Lebensjahr. Die Inschriften wurden im Jahr 2010 nach intensiven Recherchen nachgearbeitet, um sie wieder besser lesbar zu machen, doch gelang dies nicht in jedem Fall vollständig.. Das Aussehen des Kriegerdenkmals hat sich ...
100 Jahre erster Weltkrieg: Gedenkgottesdienst | Am 28. Juli 1914 erklärt der österreichische Kaiser Franz Josef gegenüber Serbien den Krieg. Dieses Datum vor genau 100 Jahren gilt als Beginn des ersten …
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Anneliese Re: Lernzirkel Geschichte: Erster Weltkrieg Wahlen Sie einfach und klicken Sie auf die Schaltflache zum herunterladen und ausfullen ein Angebot zu starten, downloaden Sie das eBook. Wenn es eine Untersuchung dauert nur funf Minuten, versuchen Sie jede Untersuchung die fur Sie arbeitet.. ...
3 DVD-Videos (432 Min.) : farb. Wie war es, den Ersten Weltkrieg mitzuerleben? Zum hundertsten Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs erzählt das Doku-Drama 14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs vom größten Krieg, den die Menschheit bis dahin erlebt hatte - und zwar ausschließlich aus den Augen derer, die ihn miterlebten. Aus über 1.000 Tagebüchern und Briefsammlungen aus dem Ersten Weltkrieg hat ein internationales Team von Rechercheuren und Autoren in 4-jähriger Arbeit die 14 spannendsten, bewegendsten und tiefgründigsten ausgewählt, um sie noch einmal durch den Krieg zu begleiten. Neben der achtteiligen Serie bietet die DVD weitere Extras, inklusive vier kompletter Filme aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Tagebücher von: Charles Montague (1867-1928), Elfriede Kuhr (1902-1989), Ernst Jünger (1895-1998), Ethel Cooper (1871-1961), Gabrielle West (ca. 1890-unbekannt), Louis Barthas (1879-1952), Marie Pireaud (1892-1978), Marina Yurlova (1900-1984), Paul Pireaud (1890-1970), ...
Die deutschen Inseln in Mikronesien wurden unter anderem wegen der Bodenschätze auf Angaur und Nauru besetzt. Außerdem nutzte Japan die Gelegenheit, seinen pazifischen Einflussbereich nach Süden auszudehnen, nachdem Großbritannien zunächst zögerlich agierte. Auf der Insel Yap zerstörten die Mannschaften der britischen Kreuzer Minotaur und Hampshire am 12. August 1914 das dort einmündende Seekabel und die Funkstation, ohne die Insel zu besetzen. Daraufhin wurde deutscherseits unter Zuhilfenahme der Ausrüstung des Vermessungsschiffs SMS Planet eine Ersatzfunkstation errichtet, die man jedoch beim Erscheinen japanischer Kriegsschiffe im Oktober 1914 selbst zerstörte.[5] Am 9. September erreichte der britische Kreuzer Melbourne die Insel Nauru, wobei nur die Funktechnik unbrauchbar gemacht wurde. Sogar die deutsche Flagge durfte vorerst weiter wehen.[6] Ähnliches ereignete sich auf der Insel Angaur. Dort traf am 26. September der australische Kreuzer Sydney ein. Ein Landungstrupp des ...
2018 jährt sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkriegs. Aber ist der Krieg im November 1918 wirklich zu Ende? An der Westfront schweigen die Waffen, doch um einen Frieden muss erst noch gerungen werden. Im Osten gehen die Kämpfe weiter: Russland versinkt in einem blutigen Bürgerkrieg. Das von US-Präsident Wilson versprochene Selbstbestimmungsrecht der Völker erweist sich in vielen Regionen als neuer Konfliktherd. In unserer dritten Schulfilm-DVD zum Ersten Weltkrieg legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die schwierigen Friedensverhandlungen in Versailles und ihre Folgen für Deutschland. Renommierte ExpertInnen wie Gerd Krumeich, Kerstin von Lingen oder Jörg Baberowski ordnen die Pariser Friedensverträge aus aktueller wissenschaftlicher Perspektive ein. Neben den gewohnten Interviewpassagen in den Filmen geben wir den HistorikerInnen in unserem neuen Format „Geschichte in Standpunkten" den Raum, ausgewählte Themen zu erläutern und zu bewerten. In einem weiteren neuen ...
Die Dokumentation Im Krieg zeigt schöne alte Stereoskopien für moderne 3D-Brillen. Einen Spannungsbogen oder auch nur einen Leitgedanken für das Sujet findet sie nicht.
Seit 1915 steht die gesamte Ernte unter staatlicher Kontrolle. Mancher versucht, das zu umgehen und beschafft sich Getreide unter der...
Theologie. Wissenschaft. Religion - Kirche - Protestantismus im 1. Weltkrieg in Nordrhein-Westfalen, NRW. Religion - Kirche - Protestantismus im 1. Weltkrieg. Melanchthon-Akademie Köln Bildungswerk des Evangelischen Kirchenverbands Köln und Region Beschreibung: Im Rahmen der Kölner Städtepartnerschaft mit der Stadt Liverpool verbindet die Kirchen beider
Es sollten einige Tage militärische Alpinausbildung in einer faszinierenden Bergwelt werden, aber es wurde ein Albtraum, aus dem 14 Landesschützen nicht mehr lebend zurückkamen! Am 4. März 2014 jährt sich die Lawinenkatastrophe am Ortler zum 100sten Mal, und wenn auch diesem Jahrestag 2014 das gleiche Schicksal wie dem Unglück selbst im Jahr 1914 droht, nämlich ein Untergehen in den Ereignissen, welche der Ausbruch des Weltkriegs mit sich brachte, so verdient diese tragische Begebenheit dennoch unsere Aufmerksamkeit, nicht zuletzt, weil sie seinerzeit nicht nur höchste Kreise in der Armee beschäftigte, sondern auch öffentliche Reaktionen mit zum Teil heftiger Kritik an den militärischen Ausbildungsmethoden hervorrief. Im Folgenden soll erstmals umfassend der Hergang und die Folgen dieses tragischen Ereignisses unter Verwendung von archivalischen Quellen geschildert werden ...
The First World War led to a fundamental reorganization of international relations. This had a profound impact on churches and mission agencies and t…
Der Erste Weltkrieg, dessen Beginn sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt, gilt als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts". Er ist ein wichtiger Bezugspunkt für globales Geschichtsbewusstsein; von diesem Ereignis her können auch die Wurzeln und Perspektiven der europäischen Integration eruiert werden.. Die Online-Enzyklopädie „1914-1918-online" bietet eine umfassende Darstellung des „Großen Krieges" in gesamteuropäischer und globaler Perspektive. Entstanden ist ein sehr nutzerfreundliches und leicht erschließbares digitales Arbeitsmittel. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Oliver Janz, Historiker am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, und von Prof. Dr. Nicolas Apostolopoulos, Leiter des Center für Digitale Systeme der Freien Universität Berlin. Es wird von Wissenschaftlern der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Bayerischen Staatsbibliothek erarbeitet und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziert. ...
Drei Vielvölkererreiche überlebten den Ersten Weltkrieg nicht: Das Osmanische Reich, das Zarenreich und das Habsburgerreich. Letzteres begann mit der Beschießung Belgrads am 29. Juli den Krieg, nachdem Kaiser Franz-Joseph am Tag zuvor in Bad Ischl die Kriegserklärung der Österreichisch-Ungarischen Monarchie an das Königreich Serbien unterzeichnet hatte. Der Historiker Prof. Dr. Manfried Rauchensteiner hat mit seinem Buch Der Erste Weltkrieg und das Ende der Habsburgermonarchie einen nahezu enzyklopädischen Band vorgelegt, in dem er ausführlich die letzten vier Jahren des Vielvölkerreichs untersucht. Wir haben mit ihm über sein Werk und über die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Österreich gesprochen. Inhaltsübersicht [00:00] Gibt es in Österreich auch eine Schulddebatte zum Ersten Weltkrieg? [01:15] Teilen Sie Christopher Clarks Bild von einem fortschriftlich orientiertem Habsburgerreich? [02:29] War Österreich-Ungarn ein dem Tode geweihtes Reich? [03:05] Welchen Anteil hatte die
Nicht Weltmachtambitionen Deutschlands stießen Europa in den Abgrund des Ersten Weltkriegs: Der australische Historiker Christopher Clark schildert, wie es zur Katastrophe von 1914 kam. Sein Buch The Sleepwalkers ist eine Wucht.
Das Museum des Ersten Weltkriegs im Reduit Tilly gibt einen umfassenden Überblick über Ursachen und Verlauf dieses Krieges. Die Vernichtungskraft der Armeen erreichte eine bis dahin unvorstellbare Dimension und erschütterte die Grundfesten der Alten Welt. Die Ausstellung veranschaulicht den zermürbenden und brutalen Alltag an der Front ebenso wie die Leiden und Entbehrungen der Familien in der Heimat oder der verwundeten Soldaten in den Lazaretten.. Besuchen Sie auch unser Virtuelles Museum. ...
Frankreich und Großbritannien haben am Samstag an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 99 Jahren erinnert. Am 11. November 1918 war im französischen Compiegne der Waffenstillstand zum Kriegsende geschlossen worden. Insgesamt starben zwischen dem Kriegsausbruch im Sommer 1914 und der deutschen Kapitulation 1918 etwa zehn Millionen Soldaten.
Diese Datensammlung enthält die Kriegsstammrollen von Soldaten, die während des 1. Weltkriegs (1914-1918) in militärischen Einheiten Bayerns gedient haben. Kriegsstammrollen enthalten folgende... ...
Diese Datensammlung enthält die Kriegsstammrollen von Soldaten, die während des 1. Weltkriegs (1914-1918) in militärischen Einheiten Bayerns gedient haben. Kriegsstammrollen enthalten folgende... ...
Er gilt als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: Der Erste Weltkrieg. Von 1914 bis 1918 standen sich nicht allein europäische Nachbarn als Feinde gegenüber, hier kämpften auch Soldaten aus den USA, Asien und Afrika gegeneinander.
Diese Datensammlung enthält die Kriegsstammrollen von Soldaten, die während des 1. Weltkriegs (1914-1918) in militärischen Einheiten Bayerns gedient haben. Kriegsstammrollen enthalten folgende... ...
Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. Doch das Ende des Krieges bedeutete keinesfalls Frieden f r weite Teile Europas. Vor allem die Verlierer des Krieges versanken in einer Spirale der Gewalt.. Die Brutalit t des Ersten Weltkriegs ist in der kollektiven Erinnerung Europas fest verankert. Fast v llig vergessen ist hingegen das Leid, dass die zahlreichen (B rger-)Kriege, Vertreibungen, Pogrome und gewaltsamen Auseinandersetzungen nach Ende des Ersten Weltkriegs ber weite Teile des Kontinents brachten. Die nicht enden wollenden K mpfe der Zwischenkriegszeit kosteten nicht nur Millionen Menschenleben, sie hinterlie en auch unter den berlebenden ein explosives Erbe: schwache Staaten, traumatisierte und hasserf llte Bev lkerungsgruppen sowie Politiker und Milit rs, die nur auf die n chste Gelegenheit warteten, um Rache zu ben.. In seinem breit recherchierten Buch macht Robert Gerwarth das Ausma der Kriege und Konflikte nach dem Ende des Ersten Weltkriegs deutlich und zeigt, warum das ...
Der Abschied von Gut und Böse führt ins Reich der Schatten und in die kalte Welt der Realpolitik, in der Interessen zählen, ohne dass Moral sie veredelt. Und das ist gut so. Denn der Erste Weltkrieg hat weiteres Unheil in die Welt gesetzt: die moralische Aufladung, aus der Notwendigkeit gezeugt, dem Sinnlosen einen Sinn zu verleihen. Ging es wirklich, wie der britische Premier Asquith 1916 postulierte, um einen edlen Kreuzzug gegen «Barbarei» und «ungezähmte Machtgier»? Dass Grossbritannien wegen «Little Belgium» das Risiko der Globalisierung des Konflikts eingegangen ist, dass es moralisch dazu gezwungen gewesen sei, dass es eingreifen musste, ist natürlich eine entschieden sympathischere Deutung als die kühle Schilderung Christopher Clarks: Belgien sei das einzige Argument gewesen, dass die Regierung Grey noch hatte, um den Krieg vor der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen. Denn auch in den britischen und französischen Kriegsplänen war das neutrale Belgien als Durchmarschgebiet ...
Wenn der Erste Weltkrieg gemeinhin als „Materialschlacht" bezeichnet wird, gilt dies längst nicht für das Waffen- und „Menschenmaterial" allein, sondern genauso für die Bilderflut, die zwischen 1914 und 1918 produziert und in Umlauf gebracht wurde. Die Fotografie trat dabei in nie gekanntem Maß in Erscheinung, sei es als Stoff für Presse und Propaganda, zur privaten Erinnerung, in Form von Postkarten oder als Abbildung in Büchern. Auf vielfältigste Weise war sie integraler Bestandteil der Kriegsführung aller Länder. Kriegswichtig wurde sie in der Medizin bei der Behandlung von Verwundeten, in der Ballistik zur Prüfung der Waffen, vor allem aber als Instrument der Feind-aufklärung. Bekannt sind die Luftaufnahmen, die aus dem Flugzeug, von Fesselballons oder gar von mit kleinen Kameras ausgerüsteten Brieftauben gemacht wurden. Der Blick von oben abstrahierte die Landschaft und veränderte ebenso die Wahrnehmung des Krieges insgesamt. Die zunächst nur militärintern genutzten ...
Gastkommentar:. Tunesien hat gewählt. Von Werner Ruf. Schwerpunktthema. Der totale Krieg und die gesellschaftliche und wirtschaftliche Neugestaltung. Von Touraj Atabaki und Kaveh Ehsani. Nach Meinung Karl Polanyis (The Great Transformation, 2001) stellte der Erste Weltkrieg den Schlusspunkt des „hundertjährigen Friedens" dar, der den Großteil des 19. Jahrhunderts gekennzeichnet hatte, und markierte den Zusammenbruch des um Hochfinanz herum aufgebauten internationalen Systems. Ost- und Westasien, Europa sowie Nordafrika gingen aus dem Massaker auf jeden Fall als transformierte Regionen hervor. Die Veränderungen in Großbritannien waren das Resultat mehrerer Faktoren: Dem Krieg selbst, der den ersten Fall des totalen Krieges darstellte und ganze Völker sowie neue technische Vernichtungswaffen umfasste. Zweitens der wachsenden Kapitalismuskrise (insbesondere nach den 1890ern) und des Übergangs zu einem neuen Akkumulationsregime. Und drittens der weitreichenden und etwas langsameren ...
Im 100. Gedenkjahr des Beginns dieses ersten schrecklichen Großereignisses des 20. Jahrhunderts wird vom Pygmalion Theater durch mehrere Beiträge dem Ersten Weltkrieg Rechnung getragen. Doch nicht, um vermeintliche Helden des Krieges hochzujubeln, denn unsere Produktionen sprechen kein Lob auf die Teilnehmer des Krieges aus, sondern, um das Elend zu beleuchten, welches der Krieg mit sich bringt ...
Kolumne von Wolfgang Münchau, 1. Weltkrieg, Ausblick auf 2014, SPON, Spiegel Online, 1914, 2014 und weiter?, Planeten-Zyklen, Grosse Depression, Weltwirtschaftskrise,
Dieses Buch liefert einen kompakten Überblick über Vorgeschichte, Verlauf und Auswirkungen des Ersten Weltkrieges. Ausgehend von einer Darstellung der Situation von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft im wilhelminischen Kaiserreich wird dessen Isolierung im Zuge von Nationalismus und Weltmachtstreben vor dem Ausbruch des Krieges geschildert. Die Geschichte des Krieges - vom Attentat von Sarajewo bis zur Novemberrevolution - wird unter militärischen und diplomatischen, innenpolitischen und wirtschaftlich-sozialen Aspekten behandelt. Der mit Fotos, Karikaturen und Schaubildern versehene Band wird ergänzt durch Zeittafel, Glossar, biografischen Anhang und Literaturhinweise. ...