Die Corsiaceae sind eine Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Lilienartigen (Liliales). Sie enthält drei Gattungen mit 25 Arten. Corsiaceae sind krautige Pflanzen mit Rhizomen oder knollenähnlichen Wurzeln als Überdauerungsorgane. Die oberirdischen Pflanzenteile sind unverzweigt. Die drei bis sieben wechselständig angeordneten, eiförmigen Blätter sind auf Schuppenblätter reduziert, drei- bis siebennervig und bis zu 5 Zentimeter lang. Nebenblätter fehlen. Die einzeln stehenden, dreizähligen, endständigen Blüten sind zygomorph. Bei Corsia sind Griffel, Narbe und Staubbeutel zu einem Gynostemium verwachsen. Bis auf die einhäusig getrenntgeschlechtige (monözische) Art Corsiopsis chinensis der monotypischen Gattung Corsiopsis haben alle Arten zwittrige und ausgeprägt vormännliche Blüten. Die sechs ein- oder dreinervigen Blütenhüllblätter sind frei, stehen in zwei Kreisen und sind unterschiedlich geformt. Ein Perigonblatt des äußeren Kreises ist größer als die übrigen und ist ...
Corsia arfakensis ist eine blattgrünlose Pflanzenart aus der Familie der Corsiaceae. Die Art wurde 1917 von Lilian Suzette Gibbs erstbeschrieben. Wie alle Arten der Gattung hat auch Corsia arfakensis die Photosynthese aufgegeben und bildet dementsprechend kein Chlorophyll mehr. Stattdessen lebt sie myko-heterotroph von einem Pilz. Corsia arfakensis ist eine ausdauernde Pflanze, die nur zur Blütezeit oberirdisch wächst. Aus dem Rhizom sprießt dann ein bis zu 25 Zentimeter langer, zylindrischer, schmal geriefter Stängel. Das Blattwerk ist 8 bis 12 Millimeter lang und zweinervig. Die Tragblätter sind den Laubblättern gleich. Die aufrechten Einzelblüten sind endständig und stehen an Blütenstielen, die 2,5 bis 4,5 Zentimeter lang und zylindrisch sind. Von den sechs Blütenblättern (je drei Tepalen in zwei Blütenblattkreisen) sind fünf linealisch, stumpf, 8 bis 13 Millimeter lang und 0,5 bis 2,5 Millimeter breit, dreinervig und am Rand fein papillös. Das oberste sechste, das sogenannte ...
Die ungewisse politische Zukunft Italiens drückte den Euro zu Wochenbeginn. Doch Anleger haben die Sorgen bereits eingepreist. Der Euro-Kurs stabilisiert sich. In den Fokus rücken die USA und ihr Schuldendrama.