N-Nitrosopyrrolidin ist ein karzinogenes (krebserregendes) N-Nitrosamin, das aus der Reaktion von sekundären Aminen mit Nitritsaltlösungen unter sauren Bedingungen entsteht und in bestimmten Lebensmitteln wie verarbeitetem Fleisch und Bier gefunden werden kann.
Nitrosamine sind chemische Verbindungen, die aus der Reaktion von sekundären Aminen mit Nitritsaurestoffen entstehen und als krebserregend gelten, weshalb sie in Lebensmitteln und im Tabakrauch vermieden werden sollten.
Aroclors sind eine Reihe kommerziell erhältlicher technischer Gemische von polychlorierten Biphenylen (PCBs), die früher als Dielektrika, Kühlmittel und Hydraulikflüssigkeiten verwendet wurden. Sie bestehen aus einer Mischung verschiedener Kongenere mit unterschiedlichen Anzahlen und Positionen von Chloratomen in den Biphenylringen.
Dimethylnitrosamin ist ein chemisches Kanzerogen, das als Nitrosamin-Derivat der Aminosäure Methionin klassifiziert wird und in bestimmten Lebensmitteln und Umgebungen natürlich vorkommt oder durch die Reaktion von Nitriten mit sekundären Aminen unter hohen Temperaturen (z.B. bei gebratenem Fleisch) entsteht, wodurch es im Körper DNA-Schäden verursachen und Krebs auslösen kann.
Biotransformation ist ein Prozess, bei dem lebende Organismen oder Enzyme toxische oder nicht toxische Fremdstoffe (Xenobiotika) in weniger toxische oder inaktive Verbindungen umwandeln, die dann ausgeschieden werden können.
Hydroxylierung ist ein biochemischer Prozess, bei dem eine Hydroxygruppe (-OH) zu einer organischen Verbindung hinzugefügt wird, oft als Teil von Stoffwechselwegen in lebenden Organismen, wie beispielsweise bei der Umwandlung von Progesteron zu Hydroxyprogesteron durch das Enzym 21-Hydroxylase im menschlichen Körper.
Der Inzuchtstamm F344 der Ratte ist ein spezifischer Stamm von Laborratten, der durch enge Verwandtschaftspaarungen über viele Generationen gezüchtet wurde, um eine genetisch homogene Population zu erzeugen, die für biomedizinische Forschung und Tests verwendet wird.
Lebermikrosomen sind cytoplasmatische Membranfragmenten der Endoplasmatischen Retikulums (ER) in Leberzellen, die hauptsächlich für den Phase-I-Metabolismus von Medikamenten und toxischen Substanzen verantwortlich sind, indem sie diese enzymatisch modifizieren.

N-Nitrosopyrrolidin ist ein krebserregendes und mutagenes Umweltkontaminant, das als Nitrosamin-Derivat klassifiziert wird. Es bildet sich durch die Reaktion von sekundären Aminen mit Nitriten unter akiden Verhältnissen. In der Medizin und Toxikologie wird es oft im Zusammenhang mit der Lebensmittelindustrie und der Umweltverschmutzung diskutiert, da es in bestimmten Lebensmitteln (z.B. durch Erhitzen von Fleischprodukten) und in der Luft entstehen kann. Es kann sich in verschiedenen Körpergeweben ansammeln und zu DNA-Schäden führen, die mit einem erhöhten Krebsrisiko einhergehen.

Nitrosamine sind chemische Verbindungen, die aus der Reaktion von sekundären Aminen mit Nitriten unter Säurekatalyse entstehen. In der Medizin werden sie oft als potenzielle Karzinogene (krebserregend) betrachtet. Sie sind in bestimmten Lebensmitteln, Wasser und bei hohen Temperaturen während des Erhitzens oder Bratens von Lebensmitteln, die mit Nitriten konserviert wurden (wie manche Wurstwaren), vorhanden. Auch in Tabakrauch sind Nitrosamine zu finden.

Aroclors sind keine medizinischen Begriffe, sondern chemische Verbindungen, die in der Medizin und Toxikologie von Interesse sein können. Aroclors sind Markennamen für eine Reihe von polychlorierten Biphenylen (PCBs), die früher von der Firma Monsanto hergestellt wurden. PCBs sind eine Gruppe synthetischer organischer Verbindungen, die aus Chlor und Biphenyl bestehen und in der Vergangenheit wegen ihrer feuerhemmenden Eigenschaften und chemischen Beständigkeit in einer Vielzahl von industriellen Anwendungen eingesetzt wurden.

Es gibt verschiedene Aroclor-Mischungen, die je nach dem Grad der Chlorierung variieren. Zum Beispiel enthält Aroclor 1242 etwa 42% Chlor, während Aroclor 1260 etwa 60% Chlor enthält. Diese Unterschiede in der Chlorierung beeinflussen die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Aroclors sowie ihre Toxizität und Umweltpersistenz.

PCBs, einschließlich Aroclors, sind bekannt für ihre toxischen Wirkungen auf das Nervensystem, das endokrine System und das Immunsystem. Sie können auch krebserregend sein und wurden mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, darunter Hautausschläge, Lebertoxizität, Fortpflanzungsstörungen und Entwicklungsdefekte. Aufgrund ihrer Umweltpersistenz und Bioakkumulation können PCBs auch in der Nahrungskette angereichert werden und zu einer Exposition von Mensch und Tier führen, selbst wenn die Verwendung von PCBs eingestellt wurde.

Dimethylnitrosamin (DMNA) ist ein krebserregendes und stark leberschädigendes Umwelt- und Lebensmittelkontaminant, das zur Gruppe der Nitrosamine gehört. Es bildet sich bei der Reaktion von sekundären Aminen mit Nitriten, insbesondere unter erhöhten Temperaturen oder in sauren Medien. DMNA ist in einigen Lebensmitteln wie geräuchertem Fisch und Fleisch, Bier, Kautabak und auch im Tabakrauch nachgewiesen worden. Es kann zu Schädigungen der DNA führen und ist im Tierversuch ein starker Karzinogen, insbesondere für Leber- und Atemwegstumore.

Biotransformation bezieht sich auf die chemische Modifikation oder Umwandlung von xenobiotischen (externen) oder endogenen Substanzen, die in lebenden Organismen stattfindet. Dies wird durch Enzyme katalysiert, die hauptsächlich im Rahmen des Stoffwechsels in Leber, Nieren, Lunge und anderen Geweben vorkommen.

Die Biotransformation dient normalerweise dazu, diese Substanzen für die Ausscheidung aus dem Körper zu verändern und toxische Verbindungen in weniger toxische oder wasserlösliche Formen umzuwandeln. In einigen Fällen kann die Biotransformation jedoch auch unerwünschte Wirkungen haben, wie z.B. die Aktivierung von Prodrugs (inaktive Vorstufen von Medikamenten) zu ihrer aktiven Form oder die Umwandlung von procarcinogenen Substanzen (Substanzen mit potenziellem krebserregendem Potential) in kanzerogene Verbindungen.

Die Biotransformation kann in zwei Phasen unterteilt werden: Phase I und Phase II. In Phase I werden die Substanzen durch Enzyme wie Cytochrom P450 oxidiert, reduziert oder hydrolysiert, wodurch reaktive Gruppen entstehen. In Phase II werden diese reaktiven Gruppen durch Konjugation mit endogenen Molekülen wie Glucuronsäure, Sulfat oder Aminosäuren stabilisiert und wasserlöslicher gemacht, um die Ausscheidung zu erleichtern.

Hydroxylierung ist ein biochemischer Prozess, bei dem eine Hydroxylgruppe (-OH) zu einem substraten Molekül hinzugefügt wird. Insbesondere in der Medizin und Biologie bezieht sich Hydroxylierung oft auf die Modifikation von Steroiden, Hormonen und Xenobiotika (Fremdstoffe) durch Enzyme namens Hydroxylasen. Diese Modifikation kann die Aktivität des Substrats verändern oder seine Wasserlöslichkeit erhöhen, um die Ausscheidung aus dem Körper zu erleichtern. Zum Beispiel ist Hydroxylierung ein Schlüsselschritt bei der Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form durch das Enzym CYP27B1. Auch Arzneimittelmetabolismus durch Cytochrom P450-Enzyme umfasst häufig Hydroxylierungsreaktionen.

Lebermikrosomen sind cytoplasmatische Membranfragmenten der Endoplasmatischen Retikulums (ER) in Leberzellen, die während der Zellhomogenisierung und Subzellularfraktionierung entstehen. Sie sind reich an Mikrosomalen Metabolismus enzyme, wie Cytochrom P450-Enzyme, die für die Biotransformation von endogenen Substanzen (wie Steroidhormone und Gallensäuren) und exogenen Substanzen (wie Medikamente und Umweltchemikalien) verantwortlich sind. Lebermikrosomen werden häufig in der biomedizinischen Forschung eingesetzt, um die Stoffwechsel- und Toxizitätseigenschaften von Chemikalien und Arzneimitteln zu untersuchen.

... ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Nitrosamine. N-Nitrosopyrrolidin wurde in Fleischprodukten ... N-Nitrosopyrrolidin ist eine brennbare, schwer entzündbare, gelbe Flüssigkeit, die mischbar mit Wasser ist. Die Verbindung ... N-Nitrosopyrrolidin kann zur Untersuchung von Karzinogenen und Krebs verwendet werden. Der Stoffwechsel von Nitrosaminen in ... Eintrag zu N-Nitrosopyrrolidin in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 23. Juni 2022. (JavaScript erforderlich) ...
... diethanolamin und 1-Nitrosopyrrolidin und -piperidin. Deren krebserzeugendes Potential wird von Kokarzinogenen, Schwermetallen ... 1-Nitrosopyrrolidin), Aminosäuren und Proteine, Pflanzenschutzmittel-Rückstände sowie Stoffwechselprodukte derselben („Pestizid ...
N-Nitrosopyrrolidin und N-Nitrosopiperidin, die sich als krebserregend bei Tieren erwiesen haben. Zudem kommt es nach endogener ...
N-Nitrosopyrrolidin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Nitrosamine. N-Nitrosopyrrolidin wurde in Fleischprodukten ... N-Nitrosopyrrolidin ist eine brennbare, schwer entzündbare, gelbe Flüssigkeit, die mischbar mit Wasser ist. Die Verbindung ... N-Nitrosopyrrolidin kann zur Untersuchung von Karzinogenen und Krebs verwendet werden. Der Stoffwechsel von Nitrosaminen in ... Eintrag zu N-Nitrosopyrrolidin in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 23. Juni 2022. (JavaScript erforderlich) ...
N-Nitrosopyrrolidin. *Dimethylnitrosamin. *N-Dimethylamin. *Methylnitrosamin. *N-Ethyl-N-Methylnitrosamin. *N-Diethylnitrosamin ...
... diethanolamin und 1-Nitrosopyrrolidin und -piperidin. Deren krebserzeugendes Potential wird von Kokarzinogenen, Schwermetallen ...
N-Nitrosopyrrolidin. *Dimethylnitrosamin. *N-Dimethylamin. *Methylnitrosamin. *N-Ethyl-N-Methylnitrosamin. *N-Diethylnitrosamin ...

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