Es ist nicht zutreffend, 'Nationalsozialismus' als medizinischen Begriff zu klassifizieren. Nationalsozialismus bezieht sich auf eine politische Ideologie und Bewegung, die in Deutschland während des 20. Jahrhunderts entstanden ist und von Adolf Hitler und der Partei NSDAP (Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei) gefördert wurde.

Die Grundpfeiler des Nationalsozialismus umfassten ultra-nationalistische, rassistische und autoritäre Ansichten, die zur Schaffung einer „reinen“ arischen Rasse führten und die Unterdrückung von Minderheiten und politisch Andersdenkenden einschlossen.

Die medizinische Gemeinschaft war während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland aktiv an Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt, wie beispielsweise Zwangssterilisationen, Menschenversuche und die Ermordung behinderter oder psychisch kranker Menschen im Rahmen der so genannten „Euthanasie“-Programme. Diese Handlungen waren jedoch nicht Teil der Definition des Nationalsozialismus selbst, sondern Ergebnisse seiner extremen Ideologie und Politik.

Eugenik ist ein Zweig der Genetik, der sich mit der Verbesserung der menschlichen Bevölkerung durch Steuerung der Fortpflanzung und Auslese von Individuen mit erwünschten Eigenschaften befasst. Die Idee hinter Eugenik ist es, die Häufigkeit bestimmter Gene in einer Population zu erhöhen oder zu verringern, um eine "bessere" Gesellschaft zu schaffen.

Die Geschichte der Eugenik ist jedoch stark von Kontroversen und ethischen Bedenken geprägt. In einigen Fällen wurde die Eugenik dazu missbraucht, diskriminierende Praktiken wie Zwangssterilisationen und rassistische Euthanasieprogramme zu rechtfertigen. Heutzutage wird die Eugenik in der Medizin und Wissenschaft allgemein abgelehnt, da sie als unethisch und potenziell diskriminierend angesehen wird. Stattdessen konzentrieren sich medizinische und genetische Forschungen darauf, individuelle Krankheiten und Behinderungen besser zu verstehen und zu behandeln, ohne die Auswahl von Embryonen oder die Fortpflanzung von Menschen auf der Grundlage ihrer genetischen Merkmale zu fördern.

Es ist wichtig zu klären, dass der Begriff "Konzentrationslager" nicht primär eine medizinische Bezeichnung ist, sondern ein historisch-politischer Terminus. Er wurde vor allem während des Zweiten Weltkriegs durch das nationalsozialistische Regime in Deutschland geprägt und steht für ein Lagersystem, in dem Menschen aus politischen, rassischen oder anderen Gründen inhaftiert wurden. Viele dieser Häftlinge waren Opfer grausamer medizinischer Experimente und Verbrechen. Dennoch kann man Konzentrationslager in einem weiter gefassten Sinne als Orte definieren, an denen eine große Anzahl von Menschen unter beengten, meist unhygienischen Bedingungen zusammengepfercht werden, was häufig zu Krankheiten und Seuchen führt.

Autogenes Training ist eine Form der Selbsthypnose, die erstmals 1926 vom deutschen Psychiater Johannes Heinrich Schultz beschrieben wurde. Ziel des Autogenen Trainings ist es, durch autosuggestive Formeln und Vorstellungen tiefe Entspannungszustände herbeizuführen und somit Stress abzubauen sowie die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu steigern.

Die Übungen umfassen passive Konzentration auf verschiedene Formeln, wie beispielsweise "Meine Arme sind schwer" oder "Mein Puls ist ruhig und regelmäßig", die in der Regel sechs Standardformeln umfassen. Diese Formeln sollen dazu führen, dass sich der Körper entspannt und das vegetative Nervensystem ausbalanciert wird.

Autogenes Training kann eigenständig oder unter Anleitung eines Trainingsleiters erlernt werden. Es hat sich als wirksam bei verschiedenen psychischen und physischen Beschwerden wie Stress, Angstzuständen, Schlafstörungen, Schmerzen und Bluthochdruck erwiesen.