Eine Appendiz tumor ist ein gesammelter Begriff für verschiedene Arten von Wucherungen oder Geschwulsten, die im Wurmfortsatz (Anhang) auftreten können. Der Wurmfortsatz ist ein fingerförmiger Blindsack am Übergang vom Dickdarm zum Dünndarm im unteren rechten Bereich des Bauches.

Appendiztumoren können gutartig (nicht krebsartig) oder bösartig (krebsartig) sein. Zu den gutartigen Tumoren gehören Adenome, Fibrome und Lipome. Bösartige Tumoren des Wurmfortsatzes werden als Appendizalkarzinome bezeichnet und sind sehr selten.

Symptome von Appendiztumoren können Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber und Verstopfung sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, Bildgebung (z. B. CT-Scan) und ggf. Endoskopie.

Die Behandlung von Appendiztumoren hängt von der Art und dem Stadium des Tumors ab. In vielen Fällen ist eine chirurgische Entfernung des Wurmfortsatzes (Appendektomie) erforderlich, um den Tumor zu entfernen und das Risiko einer Ausbreitung zu minimieren. Bei bösartigen Tumoren kann zusätzlich eine Chemotherapie notwendig sein.

Die Appendix (Wurmfortsatz) ist ein schlauchartiges, blind endendes Anhängsel am Cecum (Blinddarm), einer Schleife des Kolons (Grimmdarms). Er ist Teil des Verdauungssystems, hat aber keine offensichtliche Funktion bei der Nahrungsverdauung oder Absorption von Nährstoffen beim Menschen. Die Appendix besteht hauptsächlich aus lymphatischem Gewebe und enthält eine große Anzahl von Bakterien, die für das Immunsystem wichtig sein können. Eine Entzündung der Appendix wird als Appendizitis bezeichnet.

Eine Mukozele ist eine gutartige Schleimhautgeschwulst, die durch eine Einengung oder Verstopfung der Ausführgangsöffnung einer Speicheldrüse verursacht wird. Dies führt zu einer Ansammlung von Schleim in einem Hohlraum unter der Schleimhaut. Am häufigsten tritt sie im Bereich der Nasenhöhlen oder des Nasennebenhöhlen auf, seltener im Mund- oder Rachenraum. Symptome können eine behinderte Nasenatmung, Nasenbluten oder ein Fremdkörpergefühl sein. Die Diagnose erfolgt in der Regel durch eine endoskopische Untersuchung und bildgebende Verfahren wie CT oder MRT. Die Behandlung besteht meistens in einer chirurgischen Entfernung der Geschwulst.

Eine Appendektomie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Appendix (Wurmfortsatz), ein fingerförmiges Anhängsel des Blinddarms, entfernt wird. Diese Operation wird in der Regel als Notfallverfahren durchgeführt, wenn eine Entzündung oder ein Anhangsappendizitis diagnostiziert wurde, um Komplikationen wie einen gesprengten Appendix oder eine Bauchfellentzündung zu vermeiden. Es gibt zwei Hauptmethoden für eine Appendektomie: die offene Appendektomie und die laparoskopische Appendektomie. Beide Methoden zielen darauf ab, die Appendix sicher und effizient zu entfernen, wobei letztere als minimal-invasiver Ansatz kleinere Schnitte und möglicherweise eine schnellere Erholung ermöglicht.

Die Appendizitis ist eine Entzündung der Appendix (Wurmfortsatz), einem fingerförmigen, tubulären Struktur, die vom Blinddarm abzweigt. Die Appendix hat keine bekannte Funktion bei Menschen. Die Entzündung tritt in der Regel durch eine Obstruktion des Lumens auf, meist aufgrund von Stuhlablagerungen oder Schleimhautschwellungen. Dies kann zu einer bakteriellen Überwucherung und nachfolgenden Gewebezerstörung führen. Unbehandelt kann eine Appendizitis zu einem perforierten Appendix und potenziell lebensbedrohlichen Komplikationen wie Peritonitis (Entzündung der Bauchfell) oder Abszess führen. Symptome einer Appendizitis können rechtsseitige Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber und allgemeine Abgeschlagenheit umfassen. Die Diagnose wird in der Regel durch eine Kombination aus klinischer Untersuchung, Laboruntersuchungen und Bildgebungsverfahren gestellt. Die Standardbehandlung ist die chirurgische Entfernung der Appendix (Appendektomie).