Acetylesterase ist ein Enzym, das Acetatester (Verbindungen, die durch die Veresterung von Essigsäure mit Alkoholen entstehen) in ihre entsprechenden Alkohole und Essigsäure spaltet. Dieses Enzym ist allgegenwärtig in der Natur und kommt in verschiedenen Organismen vor, einschließlich Säugetieren, Pflanzen und Mikroorganismen. Acetylesterase-Aktivität wurde auch in menschlichen Geweben wie Leber, Niere, Lunge und Herz gefunden. Es spielt eine Rolle bei der Verdauung und Metabolismus von Fetten und Ölen, sowie bei der Entgiftung von Xenobiotika (chemische Substanzen, die nicht normal im Körper vorkommen) durch Hydrolyse acetylierter Stoffwechselprodukte.

Esterasen sind Enzyme, die Esterbindungen spalten oder synthetisieren können. Sie katalysieren die Hydrolyse von Estern zu Alkoholen und Carbonsäuren oder die Umkehrreaktion, die Veresterung von Alkoholen mit Carbonsäuren. Ein Beispiel für eine Esterase ist die Acetylcholinesterase, ein Enzym, das die Hydrolyse des Neurotransmitters Acetylcholin in Cholin und Essigsäure katalysiert. Esterasen sind in allen Lebewesen weit verbreitet und haben eine wichtige Rolle bei verschiedenen Stoffwechselprozessen.

Influenza-Virus C ist ein behülltes Einzel(-)Strang-RNA-Virus, das zur Familie der Orthomyxoviridae gehört und für die Atemwegserkrankung Influenza (Grippe) bei Menschen verantwortlich ist. Im Gegensatz zu Influenzaviren A und B werden Infektionen mit Influenzavirus C seltener beobachtet und verlaufen in der Regel milder. Es sind weniger Subtypen von Influenzavirus C bekannt, und es scheint eine geringere Variabilität im Antigenbestand zu geben als bei den anderen beiden Influenzaviren-Typen.

Influenzavirus C-Infektionen können sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen auftreten, wobei Kinder häufiger betroffen sind und das Virus durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die Inkubationszeit dauert in der Regel 1-2 Tage, und die Symptome können Fieber, Husten, Halsschmerzen, Rhinitis (verstopfte Nase) und grippeähnliche Beschwerden umfassen.

Es gibt keine etablierten Impfstoffe oder antivirale Therapien gegen Influenzavirus C-Infektionen, aber die meisten Menschen erholen sich ohne spezifische Behandlung von selbst. Die Diagnose wird in der Regel durch molekulare Tests wie RT-PCR (Reverse Transkriptase-Polymerasekettenreaktion) gestellt. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, sind Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und das Abdecken von Mund und Nase beim Husten oder Niesen wichtig.

Ein Isavirus ist ein unbehülltes, einzelnes negativsträngiges RNA-Virus, das für Fische pathogen ist und zur Familie der Isaviridae gehört. Das erste beschriebene Isavirus war das Virus, das die Infektionskrankheit Virale hämorrhagische Nierenentzündung des Atlantischen Lachses (Viral Hemorrhagic Septicaemia of Atlantic Salmon, VHS) verursacht. Das Genom von Isaviren ist monopartit und enthält offene Leserahmen (Open Reading Frames, ORFs), die für vier Strukturproteine codieren: Nukleokapsidprotein, zwei nichtstrukturelle Proteine und ein RNA-abhängiges RNA-Polymeraseprotein. Isaviren haben eine breite Wirtsspezifität und können verschiedene Fischarten infizieren, was sie zu wichtigen Erregern in der Aquakultur macht.

Das infektiöse Anämie-Virus des Pferdes (Equine Infectious Anemia Virus, EIAV) ist ein Mitglied der Retroviridae-Familie und gehört zur Gattung der Lentiviren. Es ist die Ursache für die Equine infektiöse Anämie, eine Blutkrankheit bei Pferden, Eseln, Maultieren und Zebras. Die Krankheit verläuft in der Regel akut oder chronisch und kann durch Insektenstiche übertragen werden, insbesondere durch Stechmücken der Gattung Tabanus (Pferdebremsen).

Die Infektion mit EIAV führt zu einer Reihe von klinischen Symptomen wie Fieber, Appetitlosigkeit, Schwäche, Gewichtsverlust und Anämie. Die Krankheit kann auch neurologische Störungen verursachen, einschließlich Ataxie (Störung der Koordination) und Tremor. In einigen Fällen können die Symptome mild sein oder sogar ganz ausbleiben, während das Pferd dennoch infiziert ist und das Virus ausscheiden kann.

Es gibt keine bekannte Heilung für EIAV-Infektionen, und betroffene Tiere müssen oft eingeschläfert werden, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Vorbeugende Maßnahmen wie Impfungen und Tests auf Infektionen sind wichtig, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren.

Infectious Anemia in Horses, also known as Equine Infectious Anemia (EIA), is a blood-borne disease caused by the Equine Infectious Anemia Virus (EIAV). This viral infection can lead to symptoms such as fever, weakness, weight loss, and anemia in affected horses. The virus is primarily transmitted through the transfer of infected blood, often through biting insects like horseflies and deerflies. There is no cure for EIA, and it can be fatal in some cases. Horses that recover from acute infection can become carriers and experience recurring symptoms throughout their lives. Equine Infectious Anemia is a reportable disease in many countries, meaning that positive cases must be reported to public health authorities.

Das humane Parainfluenza-Virus 3 (HPIV3) ist ein häufiger Erreger von Atemwegsinfektionen beim Menschen. Es gehört zur Familie der Paramyxoviridae und ist für etwa 5-10% aller akuten Atemwegserkrankungen bei Kindern verantwortlich. HPIV3 kann eine Vielzahl von Krankheitsbildern hervorrufen, von milden Erkältungssymptomen bis hin zu schweren Atemwegsinfektionen wie Bronchiolitis und Pneumonie. Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und ist weltweit verbreitet. Es gibt keine spezifische Behandlung oder Impfung gegen HPIV3, die Therapie besteht daher meist in der Linderung der Symptome.

Fischkrankheiten sind Erkrankungen, die bei Fischen auftreten und verschiedene Ursachen haben können, wie beispielsweise bakterielle, virale, parasitäre oder pilzliche Infektionen sowie Umweltfaktoren und genetische Dispositionen. Zu den Symptomen können Verhaltensauffälligkeiten, Appetitlosigkeit, Hautveränderungen, Atemprobleme und reduzierte Widerstandsfähigkeit gegen weitere Krankheiten gehören. Die Diagnose von Fischkrankheiten erfordert oft eine gründliche Untersuchung des Fisches, einschließlich mikroskopischer oder labormedizinischer Tests. Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab und kann Medikamente, Änderungen der Haltungsbedingungen oder chirurgische Eingriffe umfassen.