• Im assimilatorischen Stoffwechsel vieler Anaerobier tritt es außerdem als Produkt des reduktiven Acetyl-CoA-Wegs sowie des reduktiven Citratzyklus auf. (wikipedia.org)
  • Das gebildete Acetyl-CoA kann im Mitochondrium durch Citratzyklus und Atmungskette komplett zu CO2 und H2O abgebaut werden oder aber erneut zur Synthese energiereicher Verbindungen wie Triglyceride, Ketonkörper oder Cholesterin herangezogen werden. (wikipedia.org)
  • Es entsteht das sogenannte Acetyl-CoA, die Hauptsubstrat des Citratzyklus. (pflanzenforschung.de)
  • Im Citratzyklus wird Acetyl-CoA an Oxalacetat (ein C4-Körper) gebunden, es entsteht Citrat, ein C6-Körper. (pflanzenforschung.de)
  • Ein Großteil des Acetyl-CoA tritt allerdings aufgrund des starken Ungleichgewichts zwischen Fettsäure- und Kohlenhydratabbau und den dadurch bedingten Mangel an Oxalacetat nicht in den Citratzyklus ein. (thieme.de)
  • Das Acetyl-CoA wird in den Citratzyklus eingeschleust. (thieme.de)
  • Acetyl-CoA aus der Fettsäureoxidation oder dem Abbau von ketogenen Aminosäuren kann abhängig von der Stoffwechsellage in den Citratzyklus eingeschleust oder von der Leber in Ketonkörper umgewandelt werden. (thieme.de)
  • Durch die Bildung von Ketonkörpern ist eine kontinuierliche Oxidation von Fettsäuren möglich, auch wenn im Citratzyklus nur wenig Acetyl-CoA oxidiert werden kann. (thieme.de)
  • 11 Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex Pyruvat + CoA + NAD + Acetyl-CoA + CO 2 + NADH Diese irreversible Reaktion stellt die Verbindung zwischen der Glykolyse und dem Citratzyklus dar. (docplayer.org)
  • Der Grund dafür ist, dass Acetyl-CoA nicht in Pyruvat oder Oxalacetat umgewandelt werden kann, die Substrate bzw. (thieme.de)
  • Der Acetylrest (C-2 Molekül) aus Acetyl-CoA wird mit Oxalacetat (C-4 Molekül) zu Citrat (C-6 Mölekül) kondensiert. (doccheck.com)
  • Es ist Acylgruppenüberträger in Acyltransferasen (E.C. 2.3.N.N.) und CoA-Transferasen (E.C. 2.8.3.N). Die Isolierung gelang erstmals im Jahr 1951 durch den deutschen Biochemiker und späteren Nobelpreisträger Feodor Lynen in Form von Acetyl-Coenzym A („aktivierte Essigsäure") aus Hefezellen. (wikipedia.org)
  • Die Isolierung gelang erstmals im Jahr 1951 durch den deutschen Biochemiker und späteren Nobelpreisträger Feodor Lynen in Form von Acetyl-Coenzym A („aktivierte Essigsäure") aus Hefezellen. (academic.ru)
  • Viele anaerobe Organismen fixieren CO2 mittels des Acetyl-CoA-Wegs, bei dem Coenzym A in „aktivierte Essigsäure" (Acetyl-CoA) umgewandelt wird. (wikipedia.org)
  • Acyl-CoA ist die allgemeine Bezeichnung für eine durch Coenzym A aktivierte Fettsäure. (genaxxon.com)
  • Man spricht davon, dass Coenzym A die Bindungspartner durch die Bildung der energiereichen Thioesterbindung aktiviert, denn erst hierdurch sind sie in der Lage, bestimmte chemische Reaktionen im Körper in ausreichender Geschwindigkeit einzugehen. (wikipedia.org)
  • Fettsäuren sind relativ reaktionsträge und müssen deshalb vor Reaktionen mit Coenzym A aktiviert werden. (genaxxon.com)
  • Das entscheidende Enzym ist die Acyl-CoA-Synthetase, auch Thiokinase genannt. (genaxxon.com)
  • Es reagiert dann unter Spaltung von Adenosintriphosphat weiter mit L-Aspartat (Anion der Asparaginsäure) zu L-Argininosuccinat (Enzym: Argininosuccinat-Synthetase). (msm24.info)
  • Acetyl-CoA entsteht im Organismus bei mehreren Stoffwechselvorgängen: Zum einen wird es durch die sogenannte oxidative Decarboxylierung von Pyruvat, welches seinerseits als Endprodukt der Glykolyse anfällt, gebildet, aber auch durch den Abbau von Aminosäuren (wie z. (wikipedia.org)
  • Bei der Fixierung des zweiten CO2 wird von der CO-Dehydrogenase / Acetyl-CoA-Synthase (CO-Dh) Ferredoxin (Fd) oxidiert, das beim heterotrophen Wachstum beispielsweise durch die Pyruvat:Fd-Oxidoreductase (PFdO) regeneriert wird. (wikipedia.org)
  • Zum einen ist die oxidative Decarboxylierung von Pyruvat zu Acetyl-CoA irreversibel. (thieme.de)
  • In der Glykolyse werden Kohlenhydrate zu Pyruvat (Brenztraubensäure) abgebaut, dieses wird dann durch den Pyruvat-Dehydrogenase-Komplex zu Acetat decarboxyliert und der Acetylrest wird an Coenzym A gebunden. (wikipedia.org)
  • Coenzym A ist dadurch direkt - als Acyl-CoA - am Stoffwechsel der Fette und indirekt - als Acetyl-CoA - am Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel beteiligt. (wikipedia.org)
  • Außerdem entsteht Acetyl-CoA beim Abbau von Fettsäuren im Rahmen der β-Oxidation. (wikipedia.org)
  • B. beim Abbau von Palmitinsäure mit 16 C-Atomen im Rahmen der β-Oxidation acht Moleküle Acetyl-CoA. (wikipedia.org)
  • Das beim Abbau von Fetten , Zuckern , Alkohol und Aminosäuren als Zwischenprodukt entstehende Acetyl-CoA wird darin zu Kohlenstoffdioxid (CO 2 ) und Wasser (H 2 O) abgebaut. (wikipedia.org)
  • Dieser ist an die SH-Gruppe des Cysteamin-Anteils von Coenzym A gebunden. (wikipedia.org)
  • Acetyl-Coenzym A (kurz Acetyl-CoA) ist ein „aktivierter" Essigsäure rest (CH 3 CO-). Dieser ist an die SH-Gruppe des Cysteamin-Anteils von Coenzym A gebunden. (academic.ru)
  • Essigsäurerest) ist instabil und muss an ein Hilfsenzym, das Coenzym A wie an eine Krücke gebunden bleiben, damit es nicht vorzeitig zerfällt. (pflanzenforschung.de)
  • Auch hier ist das entstandene Substrat alleine nicht lebensfähig und muss an das Coenzym A gebunden bleiben. (pflanzenforschung.de)
  • Die sogenannten Acetyl-Coenzym A Synthetasen unter ihnen haben sich die Kieler Forscher genauer angeschaut. (uni-kiel.de)
  • Mithilfe eines speziellen Verfahrens zur Darstellung der Kristallstruktur, der sogenannten R ntgendiffraktion, ist es den Kieler Forschungsteams erstmals gelungen, die dreidimensionale Architektur der Acetyl-Coenzym A Synthetase nachzuvollziehen. (uni-kiel.de)
  • Während die Leber selbst keine Ketonkörper nutzt, werden Acetacetat und 3-Hydroxybutyrat vom Blut zu extrahepatischen Geweben transportiert und von diesen, insbesondere von Skelett- und Herzmuskel , aber auch vom Gehirn und der Nierenrinde , als Energielieferanten genutzt, indem sie wieder in Acetyl-CoA umgewandelt werden. (thieme.de)
  • Histon-Acetylasen (HAT) verwenden Acetyl-CoA als Donor für die Verwendung der Acetylgruppe bei den posttranslationalen Acetylierungsreaktionen von Histon- und Nicht-Histon-Proteinen. (genaxxon.com)
  • Der Stoffrest 'Acetyl' (eigentlich Acetylgruppe, bzw. (pflanzenforschung.de)
  • Das Coenzym A wandert wieder 'zurück', um an die nächste Acetylgruppe aus der oxidativen Decarboxylierung zu koppeln. (pflanzenforschung.de)
  • Diese gelangen mit dem Blutstrom u.a. zur Leber, wo sie durch β-Oxidation zu Acetyl-CoA abgebaut werden. (thieme.de)
  • Sie können durchweg heterotroph organisches Material zu H2/CO2 vergären und so die Reaktionspartner für den Acetyl-CoA-Weg bilden. (wikipedia.org)
  • Die letzten beiden Schritte werden von verschiedenen Domänen der Coenzym-A-Synthase katalysiert. (wikipedia.org)
  • 1. Die Reaktion von HCOOH mit THF (2) wird von der Formyl-THF-Synthetase (FTS) katalysiert und verbraucht ATP. (wikipedia.org)
  • Acetyl-CoA ist die Ausgangsverbindung für den Zitronensäurezyklus (Krebs-Zyklus). (genaxxon.com)
  • Acetyl-CoA reguliert die Aktivität Pyruvatcarboxylase positiv. (genaxxon.com)
  • Coenzym A (auch Koenzym A, kurz CoA oder CoASH) ist ein Coenzym, das zur „Aktivierung" von Alkansäuren und deren Derivaten dient und am Energiestoffwechsel beteiligt ist. (wikipedia.org)
  • Das Vitamin ist als Coenzym an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt. (vitamine.com)
  • B Fettsäuresynthese), jedoch kann das Acetyl-CoA nicht ohne weiteres das Mitochondrium verlassen und auch die Transportwege für längerkettige Carbonsäuren (s. u.) sind ihm versperrt. (wikipedia.org)
  • Für den Transport von Acetyl-CoA aus dem Mitochondrium in das Zytosol gibt es daher ein spezielles Transportsystem, das sogenannte Citrat-Shuttle. (wikipedia.org)
  • Aus 3-Hydroxybutyrat entstehen über Acetacetat 2 Acetyl-CoA. (thieme.de)
  • Das Coenzym-A-Molekül setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen: dazu gehören ein Nukleotid (Adenosindiphosphat, ADP), ein Vitamin (Pantothensäure, Vitamin B5) sowie eine Aminosäure (Cystein), die während der Synthese im Körper miteinander verknüpft und anschließend noch leicht modifiziert werden. (wikipedia.org)
  • Diese Fettsäuren gelangen mit dem Blutstrom u.a. zur Leber, wo sie durch β-Oxidation zu Acetyl-CoA abgebaut werden. (thieme.de)
  • Wenn im Mitochondrium gleichzeitig ein relativer Mangel an Oxalacetat und ein Überschuss an NADH vorliegt, tritt das Acetyl-CoA in der Leber nicht in den Citratzyklus ein, sondern wird als Substrat für die Synthese der wasserlöslichen Ketonkörper Acetacetat (Acetessigsäure, 3-Oxobutansäure) und 3-Hydroxybutyrat (β-Hydroxybutyrat) genutzt. (thieme.de)
  • Während die Leber selbst keine Ketonkörper nutzt, werden Acetacetat und 3-Hydroxybutyrat vom Blut zu extrahepatischen Geweben transportiert und von diesen, insbesondere von Skelett- und Herzmuskel , aber auch von der Nierenrinde und nach Fastenadaptation vom Gehirn , als Energielieferanten genutzt, indem sie wieder in Acetyl-CoA umgewandelt werden. (thieme.de)
  • Aus 2 Acetyl-CoA wird über 3-Hydroxy-3-methylglutaryl-CoA (β-Hydroxy-β-methylglutaryl-CoA, HMG-CoA) Acetacetat gebildet. (thieme.de)
  • Aus 3-Hydroxybutyrat entstehen über Acetacetat 2 Acetyl-CoA. (thieme.de)