Ein Magengeschwür ist ein krankhafter Defekt der Magenschleimhaut, gekennzeichnet durch eitrige oder nekrotische Läsionen, die durch eine übermäßige Wirkung von Magensäure auf die Magenwand entstehen, häufig verursacht durch Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori. (Quelle: [Thieme, Flexikon])
Der Magen ist ein hohles, muskulöses Hohlorgan im oberen Gastrointestinaltrakt, das Nahrungsmasse aus der Speiseröhre aufnimmt, sie mit Verdauungsenzymen mischt und mechanisch zerkleinert, um die Aufnahme von Nährstoffen in den Körper zu erleichtern. Er spielt auch eine Rolle bei der Regulation des Sättigungsgefühls und der Immunabwehr. Die Magensekretion enthält Salzsäure, das die Proteinverdauung unterstützt und die bakterielle Überwucherung reduziert.
Ein Zwölffingerdarmgeschwür, auch bekannt als Duodenalulkus, ist ein krankhafter Gewebesabbau mit einer Durchmessergröße von mehr als 5 Millimetern, der durch eine lokale Entzündung in der Schleimhaut des Zwölffingerdarms verursacht wird, meist aufgrund einer Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori.
Ein Ulcus pepticum ist ein Geschwür in der Schleimhaut des Magens oder Zwölffingerdarms, verursacht durch eine übermäßige Säureproduktion und Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori. (Medizinische Fachsprache)
Ein Beingeschwür ist ein durch Gewebeuntergang gekennzeichnetes, lokalisiertes nekrotisches Areal, das meist durch bakterielle Infektion in der Nähe eines Gelenks oder am Rand eines Fingers oder Zehs auftritt und von Schmerzen, Rötung, Schwellung und Fieber begleitet sein kann. Es ist auch als infiziertes Gelenk oder Weichteilinfektion bekannt.
Ein Dekubitalgeschwür, auch bekannt als Druckgeschwür, ist eine lokalisierte Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch ein anhaltendes Drucktrauma entsteht, meist an Stellen wo die Knochen dicht unter der Haut liegen, wie zum Beispiel an Fersen, Ellbogen, Hüften oder dem Steißbein.
Ein Hautgeschwür, medizinisch auch als Ulcus cutaneum bezeichnet, ist ein begrenztes Defekt oder Loch in der Haut, das durch Gewebeschädigung und Nekrose verursacht wird, meist kompliziert durch Infektion und oft schmerzhaft.
Magentumoren sind bösartige oder gutartige Geschwülste, die aus den Zellen der Magenwand entstehen und unterschiedliche Ausmaße und Aggressivität aufweisen können, oft verbunden mit unspezifischen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit, im fortgeschrittenen Stadium metastasieren sie häufig in andere Organe.
Eine Ulcus pepticum Blutung ist ein Ausfluss von Blut aus einer Geschwürserkrankung im Magen oder Zwölffingerdarm, verursacht durch eine Durchbrechung der Gefäßwand durch die Geschwürschicht.
Eine Ulcus pepticum Perforation ist eine Komplikation eines Magen- oder Duodenalgeschwürs, bei der es zu einer Durchbrechung der Magen- oder Darmschleimhaut kommt, was zu einer Entzündung des Peritoneums und schweren Bauchschmerzen führt.